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Deutsche Sprache - schwere Sprache


Deutsche Sprache -
schwere Sprache

Das anerkennt auch jeder Deutschsprachige, der sich mit Sprache und Schreiben beschäftigt.

Wie schwierig muss denn unsere Muttersprache erst für Zugezogene aus einem andern Sprachraum sein?
Die drei grammatikalischen Geschlechter, die vier grammatikalischen Fälle oder gar die etwa 200 unregelmässigen Verben in den sechs verschiedenen Zeiten mit den acht Personalpronomen zu konjugieren, das ist doch bereits für Muttersprachler nicht immer ganz einfach.
Dazu kommt die Gross/Kleinschreibung, die Mehrzahl und die richtige Reihenfolge der Wörter im komplizierten deutschen Satzbau. Auch die Umlaute Ä, Ö, Ü oder die ungewohnten Wortlängen (das längste im Guinness Book of Records eingetragene deutsche Wort hat 79! Buchstaben) stellen an Fremdsprachige grosse Herausforderungen.

Personen aus osteuropäischen, arabischen oder asiatischen Ländern müssen zusätzlich auch noch ein völlig neues Schriftsystem lernen.

Trotzdem, erst das grundlegende Beherrschen der deutschen Sprache ermöglicht überhaupt eine Basis einer gemeinsamen Kommunikation – für ein besseres Verständnis füreinander und für eine gute Integration. Es ist nicht zuletzt auch der erste Schlüssel für den Zugang zum Arbeitsmarkt.

Sprachkurse sind also sehr wichtig - leider sind sie aber oft zu teuer.
Auch sollte man sehr viel üben und vertiefen können, doch dazu reicht die Zeit im Sprachkurs mit einigen Teilnehmern meistens nicht.


Ich habe darum im Internet nach
kostenlosen Deutsch-Lernplattformen 
für Fremdsprachige gesucht.
Leider habe ich keine Angebote aus oder für die Schweiz gefunden und darum sind die Kurse auf Deutschland zugeschnitten. Doch für den Erwerb der deutschen Sprache ist das kein Hindernis.
Die Sprachkurse ermöglichen ein eigenständiges Lernen (meistens bis zur Niveaustufe B1/B2) und sind auch zum ausgiebigen Üben, Vertiefen und Auffrischen geeignet. Natürlich kann man die Kurse und Materialien auch zu zweit, in Kleingruppen oder zusammen mit einem ehrenamtlichen 'Sprachvermittler’ anwenden. Korrigiert werden die Übungen online und man findet bei hartnäckigen Problemen bestimmt auch Hilfe bei uns im 'wici'.

Probiert es aus, gebt mir Rückmeldungen (auch wenn ein Link nicht mehr funktioniert) und sucht auch selber nach geeigneten, unentgeltlichen online-Angeboten. Mit eurer Hilfe kann die nachfolgende Liste hoffentlich laufend erweitert und verbessert werden.


Deutsch lernen online  
 (E-Learning):


DW - Deutsche Welle

Bei der Deutschen Welle kannst du GRATIS Deutsch lernen.
Mache zuerst den Einstufungstest damit du dein Sprachniveau (A1 bis B1) kennst. Anfänger beginnen mit A1.
Wenn nötig, kann du HIER das Alphabet (ABC) und die Aussprache lernen.
Dann beginnst du mit den Übungen (Tipp: Beginne nicht mit einer zu hohen Niveaustufe)


Bei der Deutschen Welle gibt es noch weitere Deutschkurse in den Niveaustufen A1 bis C. Die Deutschkurse sind in Deutsch oder Englisch, es gibt sie aber auch in
ArabicPashto -    Persian -   und vielen weiteren Sprachen.



Goethe-Institut

Beim Goethe-Institut gibt es verschiedene  
Apps zum Deutschlernen in verschiedenen Niveaustufen (auch für Anfänger)

Online-Sprachübungen 

Am besten machst du auch zuerst einen Einstufungstest, damit du dein Sprachniveau (A1 bis C2) kennst. 

Gratis OHNE Anmeldung:
Danach kannst du HIER gratis und ohne Anmeldung Deutsch lernen.
Auf der linken Seite findest du unter «kostenlos Deutsch üben»:
Radio D ist ein zweiteiliger Sprachkurs (für die Niveaustufen A1 und A2)
Radio D ist ein eigenständiger Sprachkurs und umfasst zwei Serien (Niveaustufen A1 und A2) mit jeweils 26 Folgen. Ein englischsprachiger Moderator führt jeweils durch die Sendung und thematisiert mit einem Gesprächspartner Strukturen und Wendungen der deutschen Sprache. (Hören)
Damit man wirklich alles versteht und das Gehörte auch nachlesen kann, können alle Sprecher-Manuskripte als PDF-Datei herunterladen werden.  (Lesen, Schreiben)

Deutschlandlabor (ab der Niveaustufe A2)  
In 20 Videofolgen lernt man viel über das Leben in Deutschland (und auch in der Schweiz). In der Community Deutsch für dich findet man zu jedem Video Übungen zum Deutschlernen und man kann mit anderen Lernenden über die Themen diskutieren.

Deutsch am Arbeitsplatz bietet für die Niveaustufen von A1 bis B2 spezielle Übungen für die Arbeit. Es gibt Online-Übungen zur Kommunikation in verschiedenen Berufen und unterschiedlichen Arbeitssituationen

24h Deutsch ist ein YouTube-Kanal. Er nimmt dich mit auf eine Reise durch einen typischen Tag in Deutschland. Zu jeder Stunde des Tages gibt es einen Film, in dem dich die junge Deutschlehrerin Ida mit Übungen begleitet.

Ticket nach Berlin: Begleite sechs junge Deutschlerner aus aller Welt auf einer Abenteuerreise quer durch Deutschland.


Gratis MIT Anmeldung:
Wenn du dich HIER beim Goethe-Institut einmal registrierst, dann kannst du 
HIER noch viel mehr Übungen machen. (Später kannst du dich jedes Mal nur noch anmelden.)
Gehe zuerst auf «ALLE INHALTE» und wähle unter:
«Deutschkenntnisse» – deine Niveaustufe (A1 bis C2)
«Thema» – das Thema das dich interessiert (z.B. Alltag, Sport, Politik usw.)
«Das übe ich» – Was möchtest du üben? (Grammatik, Wortschatz, Lesen Schreiben usw.)
«Format» – Hier wählst du «ALLES» oder nur Video (sehen), Audio (hören), Text (lesen)
Drücke «Suchen» und du siehst viele Übungen in deiner Niveaustufe.




Andere Angebote
zum kostenlosen Deutschlernen (gratis)

Flüchtlingshilfe München:
Heft zum Deutschlernen (für Anfänger)
Ein schön gestaltetes Deutschheft in sieben verschiedenen Sprachen (je ca. 32 Seiten).
Unter anderem in Tigrinya, Dari, Farsi, Arabisch.
Dazu gibt es eine deutsch eingesprochene Version des ganzen Heftes zum Üben und eine Vokabelliste für alle Sprachen.


Grüsse aus Deutschland – Ein Podcast für Deutschlernende.
60 unterhaltsamen Podcasts hören und damit die Sprachkenntnisse und das Wissen über Deutsch und Deutschland verbessern.



Sprachkurs:
Tigrigna-German
In Form eines Hörbuches, das helfen soll, das Deutsch zu verbessern. Es besteht aus insgesamt 8 Lektionen, deren Schwierigkeitsgrad stets ein wenig zunimmt.
(Danke Karin (Willisauer Frauentreff) für den Tipp)



'Almani be farsi':
Deutsch lernen mit Videos.
Deutsch-Videosprachkurs auf Farsi mit über 370 Lektionen


Goethe-Verlag:
Deutsch lernen online oder mit einer App (mp3).
Aus 50 Muttersprachen (Land) auswählen, dann Sprache auswählen und los geht es!


Deutschlernen mit Kinder
Deutsch mit Socke
Esther und Socke, ein ungleiches Duo! Zusammen lernen sie Kindern spielerisch die deutsche Sprache. Die Filme eignen sich für die Primarstufe (1.-2. Klasse) und für Kinder, die Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache lernen.


Video Deutschkurse: (YouTube):
Persisch (Farsi/Dari)     Arabisch          Arabisch
(Sind diese Videos gut und nützlich zum Deutschlernen? Bitte per Mail berichten)


Deutsche Welle:    Video-Thema:
liefert interessante Video Beiträge und Text (Download) zu vielfältigen Themen. Zusätzliche Glossare und Aufgaben um den Wortschatz zu erweitern und gesprochene Sprache schnell zu erfassen.
Niveaustufen: B2 und C1 


Hallo Deutschkurs
Online Deutsch lernen (Deutsch als Fremdsprache) / Auf diesem Kanal findest du einen kostenlosen Deutschkurs für Anfänger A1 und Fortgeschrittene A2, B1.
Deutsch lernen mit Dialogen / Deutsche Aussprache üben durch Hören und Nachsprechen / Redemittel und Dialoge trainieren / Deutsch lernen mit Spass!
Wähle dein Deutschniveau!  
Niveau A1        Niveau A2        Niveau B1  


Video-Sprachkurs
Tigrinya-Deutsch 
(Danke Karin (Willisauer Frauentreff) für den Tipp)

(Sind diese Videos gut und nützlich zum Deutschlernen? Bitte per Mail berichten)




Online Übersetzung: 
Langenscheidt:
Arabisch-DeutschPersisch-Deutsch  



Kostenloser Kurs für ehrenamtliche 'Sprachvermittler’:
openSAP für Ehrenamtliche. Herausgegeben durch SAP und den Paritätischen Gesamtverband. 


Online Kursraum des Goethe-Instituts mit Materialien, Tipps und Best Practice Beispielen für die Arbeit als Lernbegleitende.
Mehr Informationen auf der Webseite des Goethe-Instituts.



Funktioniert ein Link nicht mehr
oder kennst du auch gute, kostenlose 
Online-Sprachkurse? 
Bitte informiert mich!
(z.B. per Mail)
Herzlichen Dank
 
Viel Spass beim Deutsch lernen.
® Erstellt am 03.02.2016 (wird aktualisiert)




Ein grosszügiges Geschenk




Erfreulicherweise durfte das 'wici' 
am Donnerstag eine eigene 
Kaffeemaschine in Empfang nehmen.



Gespendet wurde uns das 

grossartige und nützliche Geschenk 
von 
Beyaz und Jan Hoto.
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Ganz herzlichen Dank!


In Kürze werden wir die neue Kaffeemaschine in Betrieb nehmen
und an dieser Stelle darüber berichten.



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Wir haben 30 Follower!



Wir haben 30 Follower!

Herzlichen Dank diesen treuen Freunden, die uns regelmässig auf Facebook folgen – die fleissig teilen und liken.
Dazu kommen natürlich noch viele, die einfach nur still lesen – auch denen, natürlich ein herzliches Dankeschön!

Denn Facebook ist, wie ich festgestellt habe, für unser 'wici' die beste Werbeplattform mit der grössten Ausstrahlung – besonders bei der fremdsprachigen Bevölkerung. Weil fast alle von ihnen, die wir mit unserem Café ansprechen möchten, haben einen Facebook-Account.
Darum ist es wichtig, uns zu 'folgen' und die Beiträge zu 'teilen' oder zumindest zu 'liken'.

Welche grosse Ausstrahlung das hat, seht ihr sehr eindrücklich am folgenden Beispiel:

Der Beitrag vom 21.12.2015 hat:
- 265 Personen erreicht.
- 10 Leser haben mit 'Gefällt mir' oder 'Teilen' den Beitrag an ihre Freunde weiterverbreitet.
Von diesen Freunden haben sogar
- 15 den Beitrag mit 'Gefällt mir' nochmals wieder weiterverbreitet.
Dadurch haben ihn 265 Personen gelesen und
- 10 davon haben daraufhin sogar unsere Webseite hier besucht.

Toll, nicht?
Das ist die 'Mundpropaganda' des
21. Jahrhunderts, im Zeitalter von Social Media.

Um dieses Medium, wie auch unsere Webseite, weiterhin attraktiv zu gestalten, bin ich auch auf eure Mithilfe angewiesen. Selbst­ver­fasste Beiträge (natürlich auch in anderen Sprachen), Fotos oder kurze Filme aus dem 'wici', aber auch Hinweise auf interessante Veranstaltungen die speziell unsere 'wici'-Gäste interessieren könnten, veröffentliche ich sehr gerne. Bitte sendet mir die Beiträge einfach an unsere Mail-Adresse.
Herzlichen Dank.
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© Bild von: geralt / Lizenz: CC0   / by: pixabay


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Vom Tellerwäscher zum ausgezeichneten Gastronomen



Vom Tellerwäscher 
zum ausgezeichneten Gastronomen


NITHTHIYABHAVANANTHAM VARATHARAJAH 
heisst er – seit seiner Flucht vor 24 Jahren nennt er sich einfach Varathan.

Er ist als Sohn eines Reisbauern in einem kleinen Dorf im Norden Sri Lankas aufgewachsen.
Mit 19 Jahren flüchtet er 1991 vor dem Bürgerkrieg in die Schweiz.
Heute ist er 43, hat zwei Töchter und führt mit seiner Frau Tanine erfolgreich sein eigenes Restaurant in Sursee, mit einer geschmackvollen Kombination von traditioneller Schweizer und heimatlicher Asiatischer Küche.


In der SRF-Sendung 'Menschen und Horizonte' erzählt er unterhaltsam während einer knappen Stunde über sein turbulentes Leben.
Es ist ein eindrückliches Beispiel, wie Unglück als Chance genutzt werden kann und wie eine erfolgreiche Integration trotz schwierigen Voraussetzungen gelingen kann.
Link zur Radio-Sendung


Die Sendung ist grösstenteils in Mundart. Für unsere fremdsprachigen Leser habe ich zum besseren Verständnis  folgende Zeitungs- und Medienberichte zum spannenden Leben von Varathan gefunden:

Tagesanzeiger: Blog - Beruf und Berufung - Einblicke in die Arbeitswelt von Mathias Morgenthaler

Willisauer Bote: Pressetext zur Autobiographie (PDF)

Webseite von Varathans Restaurant 
mit älteren Fernsehbeiträgen von 10vor10  und Tele 1




© Bild von: Schland  / Lizenz: CC0  / by: pixabay

 

Int. Frauentreff Willisau: Flyer – Daten 2016




Internationaler Frauentreff 
Willisau

Der neue Flyer 
mit den Daten der Treffen 
2016

(Zum Vergrössern -> anklicken)



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Festtagspause




Festtagspause



Am 24. und 31. Dezember 
findet kein 'wici' statt.

Wir treffen uns aber bereits wieder am 
7. Januar 2016
zum ersten Café im neuen Jahr

***
Ich wünsche Euch allen
schöne Festtage und 
einen guten Start ins neue Jahr

***






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Kennzahlen 2015




Als Ergänzung zum
 Newsletter vom 12.12.2015 
hier noch die vollständigen Kennzahlen
zum 'wici' im 2015
im Überblick:  


Zum Vergrössern bitte draufklicken



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Vorweihnachtliches Café



Vorweihnachtliches Café


Überdurchschnittlich viele Besucher kamen am 17. Dezember zum 'willisauer café international' ins Pfarreiheim. Es war das letzte 'wici' vor der Festtagspause und so kurz vor Weihnachten wurde es auch dementsprechend besonders festlich.

Auf den Tischen fand man nebst dem schönen Adventsschmuck auch vieles zum Naschen - Mandarinen, Nüsse und allerlei von den Besucherinnen mitgebrachtes Gebäck.


Dazu überraschten uns Abrahet, Mengsteab und Abrehet mit einer weiteren eritreische Kaffee-Zeremonie. Was das genau ist und warum der Pfarreisaal schon bald aussergewöhnlich fein nach frisch gerösteten Kaffeebohnen duftete, habe ich bereits früher hier im Blog beschrieben.




Es ist einfach jedes mal wieder ein Erlebnis, mit welcher Hingabe die Frauen dieses köstliche Getränk zubereiten. Das Ergebnis ist dementsprechend, selten habe ich vergleichbaren Kaffee genossen – Danke!



Musikalisch begleitet wurde das gemütliche Beisammensein von Ushma, Lisbeth und Pius.
Sie spielten internationale Weihnachtslieder und schweizerische Volkslieder.
Dank den kurzen Einführungen von Pius und seinen raschen 'Proben', waren bald alle in der Lage kräftig mitzusingen, in welcher Sprache auch immer. Herzlichen Dank den Musizierenden.
Wieder einmal hat sich gezeigt, dass das Singen, über alle Sprachgrenzen und Konfessionen hinweg, die Menschen verbindet.



Das letzte Café in diesem Jahr war berührend. Es hat wieder einmal bewiesen, dass unterschiedlichste Menschen Grosses zustande bringen, wenn alle mithelfen und guter Absicht sind.
So soll es auch im neuen Jahr sein. Das 'willisauer café international' will verbinden, Einheimische und Zugezogene, Kulturen und Religionen, Männer und Frauen, Jung und Alt.




In diesem Sinne freue ich mich, ab dem 7. Januar 2016, jeden Donnerstagnachmittag auf weitere faszinierende Begegnungen, spannende Menschen und ihre Geschichten, neue Besucher und alte Freunde.

Nun wünsche ich allen weiterhin schöne Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.







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Letztes Café in diesem Jahr





Zum letzten Mal in diesem Jahr
gibt es am kommenden Donnerstag (17.12.) ein 'wici'.
Noch einmal interessante Gespräche mit Menschen unterschiedlichster Herkunft vor der Festtagspause. Eine gute Möglichkeit um Sitten und Gebräuche von anderen kennenzulernen.
Dazu soll es eine kurze vorweihnachtliche Darbietung geben.
Also komm doch noch einmal im Pfarreiheim Willisau vorbei -
am nächsten Donnerstag von 14 - 16 Uhr.

Hinweis:
Am 24. und 31. Dezember findet kein 'wici' statt.
Wir treffen uns im neuen Jahr aber bereits wieder am 7. Januar 2016.




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Newsletter: Erste Bilanz und ein Blick in die Zukunft



 Newsletter vom 12.12.2015:
Liebe Besucher und Freunde des 'willisauer café international' (wici).

Seit der Eröffnung des 'wici' sind bald drei Monate vergangen und bereits 13 Cafés wurden durchgeführt. Also Zeit, zum Jahresende hin, eine erste Bilanz zu ziehen und etwas in die Zukunft zu schauen.


Mit Freude stelle ich fest, 
dass das 'wici' ein grosser Erfolg ist.

Die Stimmung im Café ist herzlich und gemütlich und die Gespräche sind interessant und informativ. Man lernt sich kennen, tauscht sich aus und es konnte auch schon Hilfestellung geboten werden.

Jede Woche besuchen im Durchschnitt zwischen 20 und 25 Personen das Café - ein Erfolg, den wir in der Anfangsphase nicht erwartet haben.
Zusätzlich kommt ja manchmal auch noch eine Gruppe aus der Asylunterkunft Bisangmatte dazu.
Die Anzahl unserer Namensschilder zeigt, dass uns inzwischen bereits etwa 70 verschiedene Personen besucht haben, viele davon sind 'Stammgäste' geworden.  Der Anteil der fremd- und deutschsprachigen Gäste ist dabei meistens ziemlich ausgeglichen. Das freut mich besonders.



Damit der Erfolg weiterhin andauert, bitte ich Euch, bei jeder sich bietenden Gelegenheit Werbung für das 'wici' zu machen.
Visitenkarten, Flyer oder Aushänge liegen zum Mitnehmen im Café immer bereit oder können hier von der Webseite direkt heruntergeladen und ausgedruckt werden.
Auch häufiges 'li­ken', ’teilen' und 'gefällt mir' drücken auf Facebook hilft natürlich, unser Café bekannt zu machen.

Der Café-Betrieb läuft aus meiner Sicht problemlos und auch der Hauswart scheint mit uns zufrieden zu sein. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Willi Marti und auch der katholische Kirche Willisau, dass wir das Pfarreiheim unentgeltlich benützen dürfen.
Dazu auch ein ganz grosses Dankeschön an alle, die beim Einrichten, Abräumen und dem Betrieb des Cafés mithelfen. Nur mit Eurer Hilfe ist es überhaupt möglich, das Café so zu führen. Natürlich gilt der Dank auch jenen, die uns immer wieder mit kulinarischen Erlebnissen den Nachmittag versüssen.


Am 17. Dezember 
findet das letzte 'wici’ in diesem Jahr statt.
Dabei soll es zu einer musikalischen, vorweihnachtlichen Überraschung kommen …
Am 24. und am 31. Dezember 
gibt es kein 'willisauer café international'.

Wir treffen uns wieder am 7.  Januar 2016 zum ersten 'wici' im neuen Jahr.
Alle Termine findet man aktuell auch immer auf dem Veranstaltungskalender der Stadt Willisau

Ich freue mich auf weitere vergnügliche, unterhaltsame und spannende Donnerstag-Nachmittage im Pfarreiheim und hoffe sehr, dass ihr auch im neuen Jahr weiterhin zahlreich das 'wici' besucht.
Denn nur wenn ihr alle zahlreich mitmacht und weitere mitnehmt, kann das Café auch im neuen Jahr erfolgreich sein.

Ich wünsche Euch schon jetzt schöne Festtage, allen 'en guata Rutsch’ ins neue Jahr und dann ein ganz erfolgreiches 2016.

Liebe Grüsse
Reto


Unsere weihnachtliche Tischdekoration 


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"Wenn ich 
auf der Strasse oder im Laden  
Leute treffe, die ich kenne,
dann fühle ich mich hier 
ein bisschen mehr Zuhause"

sagt eine Besucherin des
"willisauer café international" 


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Wo bin ich daheim?


Veranstaltungs-Hinweis:

Wo bin ich daheim?



Veranstaltung für 
Migrantinnen und Migranten
organisiert von der Fabia Luzern

Montag, 26. Oktober 2015, 18.30 – 20.30 Uhr

Barfüesser, Winkelriedstrasse 5, 6003 Luzern

Teilnahme kostenlos (ohne Anmeldung)


"Heimat ist für mich, wo ich zu Hause war, wo ich meine Kindheit verbracht habe, meine Freunde und Eltern waren, wo ich zur Schule ging, wo viele Erinnerungen kommen, wenn ich an früher zurückdenke, wo ich so viel erlebt habe, wo mir alles so bekannt vorkommt, wovon ich im geheimen noch träume!", erzählt eine Migrantin.


Heimweh kennen die meisten Menschen, die ausgewandert sind. Man vermisst das alt Gewohnte und Vertraute. An der Veranstaltung "Wo bin ich daheim?" beschäftigen wir uns mit den Hintergründen des Heimwehs und fragen uns, wie wir mit diesem Gefühl umgehen können. Die Veranstaltung richtet sich an Migrant/-innen und weitere Interessierte, die sich mit der Sehnsucht nach Heimat und Heimwehgefühl auseinandersetzen möchten.


Die Veranstaltung findet im Rahmen der kantonalen Kampagne "Wie geht's dir?" statt. Den Flyer dazu findet Ihr Hier.
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Das 'Kafi Chatz' an der Willisauer Kilbi

Wer an der Willisauer Kilbi
(vom Samstag 17. bis Montag 19. Oktober 2015) 
etwas Gutes tun will und eine sinnvolle Idee unterstützen möchte, 
der geht in diesen drei Tagen ins

Kafi Chatz

in der Spittelgasse 6 
(Spielgruppenlokal/Ludothek)

Das Team vom frauenimpulswillisau bewirtet sie in diesem karitativen Café gerne mit Getränken und feinen, hausgemachten Backwaren.


Die Einnahmen spendet man 
in diesem Jahr dem Verein 
Kinderbetreuung Willisau u. Umgebung.
Davon profitieren auch viele Besucher des
'willisauer café international'.

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In Willisau heimisch werden



In Willisau heimisch werden

Unter diesem Titel erschien im neusten WillisauInfo, dem offiziellen Mitteilungsblatt der Stadt Willisau, eine informative  Zusammenfassung der verschiedenen, interessanten Integrationsprojekte in Willisau:

«Während sich grosse Flüchtlingsströme auf Europa und auch auf die Schweiz zubewegen, wohnen Migrantinnen und Migranten schon lange unter uns. Es gibt in Willisau verschiedene Möglichkeiten „das Fremde“ kennenzulernen. 

Aus den Deutschkursen für Frauen hat sich auf Wunsch der Teilnehmerinnen und der Initiative von Yolanda Wehrle der Frauentreff entwickelt. Er ist inzwischen für viele Frauen mit und ohne Schweizer Pass ein Ort der Begegnung und des Austauschs.
Heute sind die Deutschkurse offen für Männer und Frauen.

Für die Männer wird ebenfalls monatlich ein Männertreff angeboten.
In der Bevölkerung noch weniger bekannt ist das Projekt 'In Willisau Tandem fahren'. Dabei begleiten und unterstützen erfahrene MigrantInnen solche, die neu zugezogen sind. Da wird praktische Hilfe geboten, werden wertvolle Erfahrungen und wichtiges Wissen weitergegeben.
Ein neues, vielversprechendes Projekt ist das 'willisauer-café-international’. Es öffnete erst vor wenigen Tagen zum ersten Mal seine Türen.
Das wöchentliche Café im Pfarreiheim ist ein ungezwungener Treffpunkt für AusländerInnen und SchweizerInnen und soll die Möglichkeit zu einem interkulturellen Austausch bilden. Die Gespräche und Aktivitäten an verschiedenen Tischen sind thematisch offen und brauchen keine Vorkenntnisse. Bei freiem Eintritt bietet das Café Getränke zu einem freiwilligen Unkostenbeitrag an (ohne Konsumationszwang) und hat einen betreuten Kinderhort.
Das wici - 'willisauer-café-international’ - findet jeden Donnerstagnachmittag von 14 bis 16 Uhr statt. Es ist für jeden offen - ob Mann oder Frau, jung oder alt, einheimisch oder zugezogen - alle sind herzlich willkommen.»
Wir laden Sie ein, 
kommen Sie zu diesen Veranstaltungen
doch einfach mal vorbei. 
 
Zum Vergrössern - bitte drauf klicken

Links zu den nächsten Veranstaltungen:

Das gesamte 'WillisauInfo' 
(Nr 38, Herbst 2015) 
kann man hier als PDF herunterladen

Eine eritreische Kaffeezeremonie




Eine eritreische Kaffeezeremonie


Bereits beim zweiten 'willisauer café international' kamen die Besucher in den Genuss eines unvergesslichen Nachmittags. Denn wir wurden von Senait Habtay und Abrehet Belaye zu einer “eritreischen Kaffeezeremonie” eingeladen.

Diese traditionelle Kaffeezubereitung ist ein wichtiger Bestandteil des sozialen Lebens in Eritrea.  Es ist die Zeit für Geselligkeit und Gespräche. Zugleich ist sie auch einer der wichtigsten Aspekte der eritreischen Kultur. Sie verkörpert Respekt, Stolz und Leidenschaft.
Daher ist die Kaffeezeremonie auch voller Symbolik. In Eritrea gehört diese Zeremonie zum Alltag – bis zu dreimal am Tag in traditionellen Haushalten. Jedes Mädchen ist aufgefordert, die notwendigen Fähigkeiten im Laufe der Zeit zu erlernen. So wird auch hier, weitab von Eritrea, wöchentlich mehrmals auf traditionelle Art Kaffee geröstet und gekocht – wenn es die Zeit in unserer hektischen Welt zulässt. Der Kaffee ist für die Eritreer eine wahre Delikatesse.
Ein altes Sprichwort beschreibt vielleicht den Platz des Kaffees im eritreischen Leben am besten: „Buna Dabo naw”, heisst übersetzt „Kaffee ist unser Brot!”


Wird man zum Kaffee eingeladen, ist dies eine ganz spezielle Ehre, ein Zeichen der Freundschaft und ein hervorragendes Beispiel der eritreischen Gastfreundschaft.
Nimmt man diese Einladung an, braucht man jedoch viel Zeit, denn so eine eritreische Kaffeezeremonie kann schon mal bis zu zwei Stunden dauern. «Kaffee bedeutet auf eritreisch Ruhe, Entspannung und Kommunikation» sagt Abrehet. Zwei Stunden 'Kaffeeklatsch' – das ist für unsere zahlreichen Gäste im interkulturellen Café natürlich kein Problem.

Der eritreische Kaffee – genannt 'Bun' (ቡን) – wird immer von einer Frau zubereitet.
So wäscht Abrehet zunächst die rohen, graugrünen Kaffeesamen, um Schalen und andere Verunreinigungen zu entfernen. Die Bohnen haben einen weiten Weg hinter sich, wurden sie doch in den vulkanischen Böden Äthiopiens geerntet. 'Al-Harari' und 'Al-Luqmati' sind die besten Sorten dieses Landes. Noch schmecken sie aber eher nach “getrockneten, grünen Bohnen”, denn nach Kaffee. Aber das ändert sich nun bald, den Sanyet röstet jetzt die frischen Kaffeebohnen gefühlvoll in einer kleinen, langstieligen Pfanne, der 'Menkeshkesh’.


Das 'Keshkesh' ist der Klang der Bohnen, wenn man sie in der Metallpfanne über dem Feuer rhythmisch schüttelt, um ein Anbrennen zu verhindern. Denn normalerweise röstet man auf rot glühender Holzkohle ('Fahame') in einem kleinen Ofen, genannt 'Farnello'. Aber heute hat Mengsteab, der seine 'Kaffeeküche' zur Verfügung stellt, einen kleinen Elektroofen mitgebracht, um den Parkettboden des Pfarreisaals zu schonen. Jetzt entscheidet sich, wie der Kaffee schmecken wird und schon bald durchzieht ein wunderbarer Duft das ganze Pfarreiheim.
 


Die Hitze verdunkelt die Samen und mit ihrem eigenen Öl beginnen sie zu glänzen. Manchmal sind auch leise Knallgeräusche zu vernehmen. Sobald die Bohnen dunkel genug sind, wird der Kaffee auf die 'Meshrefet’, eine kleine Binsenmatte gestreut. Die reicht Abrehet nun mit den frisch gerösteten Kaffeebohnen reihum. Jeder darf nun den betörenden Duft in sich aufnehmen. Der Kenner, der den Duft der frisch gerösteten Bohnen zu schätzen weiss, fächelt sich dabei mit der flachen Hand die herrlichen Aromen zu. Der wunderbar, leicht beissende Geruch löst nun die Magensäfte aus und lässt im Mund das Wasser zusammenlaufen.



Die Bohnen werden klassisch in einer 'Maukatebune', einem Mörser, zerstampft oder wie bei uns hier im 'wici', einfachheitshalber elektisch gemahlen. Danach wird der zerkleinerte Kaffee wieder auf die 'Meshrefet' geleert. Die wird nun wie ein Trichter verwendet, um den Kaffee in die vom Feuer geschwärtzte 'Jebena' zu giessen. Die 'Jebena' ist ein braunes oder blaues Tongefäss – ein knollenartiger 'Kugelkrug' mit einem langen, dünnen Hals als Auslauf und einem kleinen Handgriff an der Seite.
 

Nun wird frisches, kaltes Wasser über den Kaffee im 'Pot' gegossen und oft folgen noch Gewürze, wie zum Beispiel 'Jenjeble' (Ingwer). Die 'Jebena' wird nun auf dem kleinen Ofen erhitzt und der Kaffee einige Minuten gekocht. Auf dem Elektroofen dauert das 10 bis 15 Minuten, auf der Holzkohle benötigt man dafür eine halbe Stunde.
Sanyet giesst dabei 'das Gebräu' dabei drei-, viermal für kurze Zeit in einen kleinen, 'silbrigen' Topf, auf eritreisch 'Moshrokrok', zum Abkühlen. Denn würde der Kaffee überkochen, wäre es beschämend für die Eritreerin. Doch schaut mal, ist es nicht eine wahre Kunst, wie sie den Kaffee durch die kleine Öffnung wieder in den 'Jebena' zurückgiesst?
 


Wir warten gespannt, bis der Kaffee fertig ist. Nun haben wir genügend Zeit zum Reden. Man erfährt im 'wici' immer viel Interessantes und Wissenswertes - nicht nur über die Kaffeezubereitung.

Wenn der Kaffee fertig gekocht ist, stopft die Gastgeberin ein Pferdehaare-Büschel in den langen Auslauf um das heisse Getränk zu filtern, wenn es mit viel Geschick und langer Übung, aus einer Höhe von etwa 'einem Fuss' (ca. 30 cm) ohne Unterbrechung in eine ordentliche Reihe von kleinen zarten Porzellantassen (finjal) gefüllt wird.
 



Serviert werden die grifflosen Tassen auf hübschen, verzierten Tellerchen. Traditionell würde die erste Tasse dem ältesten Gast gegeben, hier im 'wici' reicht man ihn reihum. Wer mag, trinkt dann den starken Kaffee mit viel Zucker. Milch oder gar Rahm wird in Eritrea eigentlich nicht beigemischt.

Dazu wird meistens gesalzenes Popcorn
(Ebaba),manchmal auch eher zähes Fladenbrot (Kitcha) und Nüsse gereicht oder wie hier bei uns im Café, feines süsses Gebäck dazu gegessen.


Jetzt sind wir fast wie eine grosse Familie.


Nun ist es Tradition, die Gastgeberin für ihren feinen Kaffee mehrmals zu loben – zu loben für ihre Kunst des Kaffeekochens, für den üppigen Geschmack des Kaffees während der Zeremonie und für den Kaffee selbst  ('tu um' = gut, lecker), den viele in nur einem Schluck geniessen. Mengsteab sagte mir einmal, «keine Frau auf dieser Welt kocht so guten Kaffee wie meine Abrahet, nicht einmal meine Tochter!» Das ist doch ein schönes Kompliment. Nur, der eritreische Mann macht dieses Kompliment traditionell eher nicht direkt zu seiner Frau….
 

(„Super!“ lobt Jan den feinen Kaffee)

Wer nun denkt, die Kaffeezeremonie sei nach einer Stunde damit abgeschlossen und man sollte nun nach Hause gehen, der irrt sich. Denn der Krug wird mindestens dreimal aufgegossen und dreimal wird auch die Gastgeberin und ihr Kaffee gelobt. Nach jeder 'Runde' wird das gesamte Geschirr eingesammelt und gewaschen.

D
ie erste Tasse, sie ist die Kräftigste und die Wichtigste. Sie wird 'awel', die erste Runde, genannt. Jetzt ist auch der Zeitpunkt für die delikaten Gespräche - ein Heiratsantrag, ein wichtiges Geschäft, politische Verhandlungen oder andere heikle Angelegenheiten. Die Kaffee-Zeremonie ist eben auch eine gute Plattform für Konfliktlösungen und Entscheidungsfindungen.
 

Sobald das Gespräch 'im Fluss' ist, kommt die 'kale'i', die zweite Runde.
Dieser Kaffee ist bereits etwas schwächer und steht für die Gesundheit und die Seele. Diese Tasse wird als Teil eines ”Transformationsprozesses des Geistes“ angesehen, der seinen Höhepunkt oder die Auflösung, in der dritten Tasse, der 'baraka' (’gesegnet zu sein’) findet. Sie ist auch die unausgesprochene Aufforderung, sich nun doch langsam zu verabschieden, wie Mengsteab mit einem Augenzwinkern erklärt. Denn die vierte Tasse, als 'derdja'
bezeichnet, bleibt, wie er sagt: «dem grossen Mann»  also dem Hausherrn resp. dem Ältesten vorbehalten. Wie gesagt, die eritreische Kaffee-Zeremonie ist voller Symbolik.

Wer die Zeremonie früher verlässt, gilt als unhöflich und es wäre eine Beleidigung für die Gastgeber. Man könnte ja meinen, der Kaffee wäre nicht gut gewesen.
 


Doch ganz im Gegenteil, der Kaffee von Sanyet und Abrehet im 'willisauer café international’  war ausgezeichnet und die eritreische Kaffeezeremonie hat uns sehr viel Spass gemacht. 


Ganz herzlichen Dank
an Senait, Abrehet und Mengsteab.



In unserem Café wird es immer gemütlicher



In unserem Café wird es immer gemütlicher


Man(n) hatte es vergessen.
Frau hatte es natürlich sofort bemerkt.
Es fehlte bei der Eröffnung eine Tischdekoration.

Doch beim zweiten, gut besuchten 'wici' von gestern Nachmittag, waren die Tische nun herbstlich dekoriert und es wurde gleich noch viel gemütlicher.
Herzlichen Dank an Susanne!
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Bericht über die Eröffnung im 'Willisauer Bote'




hat in der Ausgabe vom 22. September
mit einer tollen Reportage, grosszügig über
die erfolgreiche Eröffnung unseres 'wici' berichtet.

Herzlichen Dank 
an die Redaktorin des Berichtes
Chantal Bossard (Text und Bilder)
und dem 'Böttu',
dass wir die Reportage 
hier veröffentlichen dürfen.
 
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Die Eröffnung





Die Eröffnung


Tische aufstellen, Wegweiser aufhängen, den 'Thermoskrug' auffüllen – es ist kurz nach 13 Uhr am Eröffnungstag des 'wici'. Die Betriebsgruppe richtet den Saal des Pfarreiheims für das erste 'willisauer café international' her.

Mengsteab stellt mit Bruno einige Tische und Stühle auf und Jan, der Verantwortliche für den Café-Betrieb, ordnet das Geschirr, die Gläser und die Getränke. Er wird noch viel zu tun bekommen, aber im Moment weiss er das noch nicht. 


Die meisten Fotos zu diesem Bericht wurden mir von
© Geng Portmann zur Verfügung gestellt. 
Ganz herzlichen Dank!


Willi, der Hauswart, instruiert geduldig über den Umgang mit Abwasch- und Kaffeemaschine und Zahra bereitet sich mit Akbar im Kinderhort auf die kleinen Besucher vor. Auch Chantal, die Reporterin vom 'Böttu' ist schon eingetroffen. Wir sind jetzt schon gespannt auf ihren Bericht in der Dienstags-Ausgabe. Die Spannung steigt nun doch noch etwas an. Wie viel Gäste werden kommen? Aber zum Glück dauert es nicht lange und die ersten Besucher treten, noch etwas zaghaft, durch die Eingangstür. Herzlich Willkommen - wir freuen uns.



Bald füllt sich der Raum, genau so, wie ich es mir erhofft habe: viele Nationalitäten, verschiedene Hautfarben, farbige Kleider, weltoffene und fröhliche Frauen und Männer - bunt gemischt.
So viele unterschiedliche BesucherInnen habe ich nicht erwartet. Viele Gäste habe etwas aus dem Backofen mitgebracht und so lädt auch unser 'Buffet' mit süssen Spezialitäten aus den Herkunftsländern unserer Besucher bald zu einer kulinarischen Weltreise ein. Einen herzlichen Dank an alle.











Die Stimmung im Café ist einfach toll. Bald sind alle Tische besetzt und überall wird lebhaft miteinander gesprochen. Man stellt sich vor, man lernt sich kennen oder man trifft sich wieder. Mal sitzt man da, mal redet man dort – an allen Tischen ist es interessant und ich bin froh, dass ich noch viele weitere Gelegenheiten habe, mich mit diesen spannenden Personen zu unterhalten.




Ich schaue auch im Kinderhort bei Zahra vorbei. Bis zu acht Kinder spielen dort unter ihrer Aufsicht friedlich miteinander. Für sie gibt es (noch) keine Unterschiede der Herkunft, höchstens wer gerne ein Spielzeug teilt.




Natürlich werden auch einige 'offizielle' Reden gehalten, denn erfreulicherweise haben uns auch die Stadtpräsidentin, die Kirchmeierin, ein Vertreter des ref. Kirchenrates und Karin vom Frauentreff mit ihrem Besuch beehrt. Diese 'sichtbare' Unterstützung tut dem Café gut.




Gegen 16 Uhr löst sich die Gemeinschaft langsam auf. Gemeinsam geht es ans Aufräumen. Beyaz übernimmt mit ihren zwei Kolleginnen das Abwaschen, eine grosse Arbeit bei so vielen Gästen. Die Tische und Stühle werden für eine Woche wieder gestapelt, der 'Thermoskrug' wieder ausgeleert.



Ein ganz grosses 'Dankeschön' an alle, die zu dieser glanzvollen Eröffnung beigetragen haben. Wir hoffen auch weiterhin auf euere Unterstützung. Denn die Wegweiser werden auch am kommenden Donnerstag-Nachmittag wieder aufgestellt – hoffentlich für viele neue Besucher. Aber zum Glück kennen nun einige bereits den Weg zum 'willisauer café international'.
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Besten Dank


Was ist das wici? (in Arabisch)



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Wie ticken Schweizerinnen und Schweizer?


 Wie ticken Schweizerinnen und Schweizer?

Der Frauentreff organisiert am
Donnerstag, 24. September um 19.30 Uhr 
im Haus Zehntenplatz 2 in Willisau
einen Vortrag mit Agnieszka Christen von der FABIA Luzern. 
Der spannende Titel lautet:
Wie ticken Schweizerinnen und Schweizer?
Dabei geht es um Informationen und Austausch über schweizerische Eigenheiten und ungeschriebene Gesetze. Also Umgangs- und Verhaltensformen im Alltag, in der  Nachbarschaft, bei Gästen, in der Freizeit, usw.
Ein interessantes Thema nicht nur für AusländerInnen, darum dürfen auch interessierte SchweizerInnen dabei sein. Und übrigens, zu diesem Frauentreff sind für einmal auch die Männer herzlich eingeladen.
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Unsere Werbemittel



Unsere Werbemittel

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an Freunde, Kollegen, Bekannte, Landsleute, Fachstellen, Organisationen, Vereine, Arbeitgeber und weitere Interessierte.

Herzlichen Dank!

Denn nur wenn das  
'willisauer café international'
 überall bekannt ist, 
kann es langfristig bestehen.
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Die Räume stehen bereit



Die Räume stehen bereit


Anfangs September durfte die Betriebsgruppe des 'willisauer café international' (wici) die benötigten Räume im Pfarreiheim Willisau in Empfang nehmen.
Kirchmeierin Antonia Zihlmann, übergab uns als Vertreterin der kath. Kirchgemeinde Willisau den hellen, einladenden Saal für den Café-Betrieb, eine kleine Küche und einen ’strapazierfähigen’ Gruppenraum für den Kinderhort. Hauswart Willi Marti beantworte dabei geduldig unsere diversen Fragen. Wo sind die Tische, wie funktioniert die Musikanlage und was müssen wir beachten, damit es keine Konflikte mit den übrigen im Haus gibt.
Ich spürte dabei sehr viel Wohlwollen von allen Beteiligten. Das war ein guter Start in ein hoffentlich langfristiges Mit- und Nebeneinander.
Somit dürfen wir uns zuversichtlich auf eine glanzvolle Eröffnung des 'wici’ am Donnerstag, 17. September um 14 Uhr freuen.
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