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Singen verbindet – mach mit! Projekt #playtogether+ der Musikschule Willisau.

 

Singen verbindet – mach mit!

Das willisauer café international (wici) unterstützt das Projekt #playtogether+ der Musikschule Willisau.

Im Herbst 2026 lanciert die Musikschule Willisau mit #playtogether+ ein Community-Music-Projekt, das Menschen zusammenbringt und verbindet.

Bist du 18 Jahre oder älter? Dann bist du herzlich eingeladen, wenn du Freude am gemeinsamen Singen und Musizieren hast und Teil eines besonderen Konzertprojekts werden möchtest – ganz unabhängig von Herkunft, Sprache, finanziellen Möglichkeiten oder musikalischer Vorerfahrung.

Im Mittelpunkt stehen nicht Perfektion oder Leistung, sondern Begegnung, Vielfalt, Freude und das gemeinsame Gestalten. Gemeinsam wird gesungen, musiziert, gelacht und Neues entdeckt. So entsteht in nur sechs Proben ein abwechslungsreiches Konzertprogramm, das zeigt, wie Musik Menschen verbinden kann.

Das Konzert findet am Sonntag, 8. November 2026, um 10.30 Uhr in Maria Magdala statt.
 
Trau dich – 
mach mit und erlebe die Freude, mit Freunden gemeinsam zu singen!

Du musst nicht gut singen können, um mitzumachen.
Einfach anmelden und kommen.

Wir freuen uns auf dich.
 
Probe- & Konzertdaten:
Die Proben finden an folgenden Daten statt:
• Samstag, 5. September 2026, 14.30 – 18.30 Uhr
(inkl. kleines Zvieri)
• Samstag, 19. September 2026, 09.00 – 12.00 Uhr
• Mittwoch, 14. Oktober 2026, 19.30 – 21.30 Uhr
• Mittwoch, 21. Oktober 2026, 19.30 – 21.30 Uhr
• Mittwoch, 28. Oktober 2026, 19.30 – 21.30 Uhr
• Mittwoch, 4. November 2026, 19.30 - 21.30 Uhr

Das Konzert findet an folgendem Termin statt:
• Sonntag, 8. November 2026, 10.30 Uhr,
mit anschliessender Teilete (Mittagessen).

Probe- und Konzertort:
Die Proben und das Konzert finden im Pfarreizentrum Maria
Magdala, Im Grund 2a, 6130 Willisau statt.

Anmeldung zum Projekt
Mit dem QR-Code oder dem Klick auf den Anmeldelink (https://form.jotform.com/261482969421364) kannst du dich zum Projekt anmelden. 

Anmeldeschluss ist der 
Sonntag, 9. August 2026.

Komm auch – sing mit und habe mit uns Spass!



'wici'-Ausflug 2026 in den Sörenberg

'wici'-Ausflug 2026 
nach Sörenberg-Rossweid

Unser diesjähriger ‘wici’-Ausflug führte uns aus der brütenden Sommerhitze in Willisau hinauf in die angenehme Bergwelt des Sörenbergs. Im angenehm gekühlten Car machten sich 49 Teilnehmende auf den Weg – alles treue Gäste aus dem ‘wici’-Café, begleitet von drei Mitgliedern des Leitungsteams.

Schon beim Einsteigen war die Stimmung hervorragend. Die erwartungsvolle Vorfreude der rund zwanzig Kinder sprang sofort auch auf die Erwachsenen über. Die Fahrt führte gemütlich durch das idyllische Entlebuch und anschliessend durch die eindrückliche Lammschlucht hinauf nach Flühli-Sörenberg.



In dieser engen Schlucht erlebten wir bereits das erste kleine Abenteuer des Tages: Fast zuoberst auf der Lammschlucht-Strasse kam uns ein Postauto entgegen. Zentimeterarbeit war gefragt. Doch die beiden erfahrenen Berufschauffeure meisterten die enge Begegnung ruhig, langsam und mit beeindruckender Sicherheit. Selbst für unseren sympathischen Chauffeur Andre Junod war diese Strecke Neuland. Der ehemalige Berufshelikopterpilot und Skilehrer überzeugte den ganzen Tag mit seiner ruhigen, freundlichen Art und seiner aussergewöhnlichen Rücksichtnahme im Strassenverkehr. Immer wieder fuhr er bei passender Gelegenheit an den Strassenrand, um nachfolgenden Fahrzeugen das Vorbeifahren zu ermöglichen. Herzlichen Dank, Andre – du hast uns sicher und angenehm ans Ziel gebracht!

Nach knapp einer Stunde erreichten wir die Talstation der Rossweid-Gondelbahn. Dank der guten Vorbereitung waren die Tickets rasch organisiert, und schon schwebten unsere Reisegäste während rund sieben Minuten rund 300 Höhenmeter hinauf zum Restaurant Rossweid auf 1465 Metern über Meer.

Eine besonders berührende Begegnung ergab sich für mich während der Gondelfahrt mit einer fünfköpfigen Familie aus Sri Lanka. Für sie war es die erste Fahrt überhaupt mit einem Car und erst recht mit einer Gondelbahn. Anfangs blickten die Eltern noch etwas sorgenvoll aus dem Fenster, während ihre drei kleinen Kinder mit grossen Augen staunten. Schon nach wenigen Minuten wich die Unsicherheit echter Begeisterung – am Ende strahlte die ganze Familie vor Freude. Abwärts ging es dann alleine und ohne anfängliche Angst. Solche Momente bleiben lange in Erinnerung.


 
Oben angekommen erwartete uns das eigentliche Ziel unseres Ausfluges: das Mooraculum, einer der abwechslungsreichsten Natur-Erlebnisplätze der Schweiz. Hier verbinden sich Wasser, Moor, Holz, Naturwissen, Bewegung und Abenteuer zu einem grossen Entdeckerraum mitten in der faszinierenden Moorlandschaft. Alles ist naturnah aus Holz, Stein, Wasser, Erde und Pflanzen gestaltet und vermittelt das Gefühl, sich in einer grossen Forschungswelt unter freiem Himmel zu befinden.

Überall laden Bäche zum Umleiten des Wassers, Holzrinnen zum Experimentieren, Wasserräder zum Antreiben sowie Staudämme zum Bauen ein. Klettertürme, Balancierstrecken und Hängebrücken fördern Mut, Geschicklichkeit und Bewegung.

Von diesem Moment an bekamen wir die Kinder nur noch selten zu Gesicht. Es gab einfach zu viel zu entdecken. Mit grossem Eifer bauten, kletterten, experimentierten und spielten sie so intensiv, dass einige beinahe das mitgebrachte Picknick vergassen. Währenddessen konnten die Eltern entspannt auf Bänken und an Tischen im schattigen Wald verweilen und die angenehme Bergluft geniessen. Bei rund 27 Grad liess sich der Sommertag wunderbar aushalten, während zu Hause in Willisau die Thermometer beinahe die 40-Grad-Marke erreichten.

Am Nachmittag machten sich fast alle – Gross und Klein – auf den etwa einstündigen Sonnentauweg. Dieser einzigartige Erlebnis- und Lernpfad lädt dazu ein, die Moorlandschaft mit allen Sinnen zu entdecken: hören, riechen, fühlen und sogar schmecken.

Die farbenprächtigen Flachmoore beeindruckten mit zahlreichen zarten Blüten und verschiedenen Orchideen. Im Heidelbeer-Hochmoorwald mit seinen knorrigen Bergföhren fühlte man sich zeitweise wie in einer anderen Welt.

An insgesamt 17 Erlebnisstationen erfuhren die Teilnehmenden Spannendes über die Natur, durch die sie gingen. Viele staunten nicht schlecht, als sie erfuhren, dass der Sonnentau eine fleischfressende Pflanze ist, die kleine Insekten fängt. Unterwegs wurden Tierspuren und Tierstimmen entdeckt, Blumendüfte verglichen und barfuss Sand und weiches Moos erlebt. Zwischendurch luden mehrere Hängesessel zum entspannten Verweilen zwischen den Bäumen ein.

Für manche war es zudem das erste Mal, dass sie Skilifte, Schneekanonen oder die eindrücklichen Kiesfelder auf der Rückseite des Brienzer Rothorns aus nächster Nähe sahen. Die Reiseleitung beantwortete dazu gerne zahlreiche Fragen und vermittelte interessante Informationen über die Landschaft und ihre Nutzung.

Viel zu schnell verging der Nachmittag – besonders für die Kinder, die am liebsten noch länger geblieben wären. Im Tal wartete bereits wieder unser angenehm gekühlter Car. Dank der umsichtigen Planung unseres Chauffeurs legten wir vor der Lammschlucht einen kurzen Zwischenhalt ein und konnten die enge Passage diesmal ohne Begegnung mit dem Postauto sicher passieren. Anschliessend führte uns die Heimfahrt durchs Emmental zurück nach Willisau. Mit einigen friedlich schlafenden Kindern – und auch einzelnen Erwachsenen – an Bord verlief die Rückreise ruhig und entspannt.

Am Ende waren sich alle einig: Es war ein grossartiger, abwechslungsreicher und erlebnisreicher Ausflug voller schöner Begegnungen, gemeinsamer Erlebnisse und unvergesslicher Eindrücke – ein Sommertag, der noch lange in bester Erinnerung bleiben wird.







Sommerfest

Ein Sommerfest 
gemeinsam mit dem internationalen Frauentreff Willisau

Das 'willisauer café international' 'wici' und der internationale Frauentreff Willisau luden Menschen aus verschiedenen Kulturen zu einem bunten Sommerfest ein. Über 100 Gäste – Frauen, Männer und Kinder – aus 22 Nationen kamen ins Pfarreizentrum Maria von Magdala, um gemeinsam einen unterhaltsamen Abend zu verbringen.

Damit sich die Teilnehmerinnen, Teilnehmer und Bekannte der beiden Willisauer Integrationsgruppen besser kennenlernten und gleich erste Gespräche miteinander führen konnten, bot ein spannendes Bingo-Spiel den idealen Einstieg. Danach markierten die Gäste aus 22 Ländern markierten auf einer Weltkarte ihre Herkunft – es sah fast so aus, als wäre die ganze Welt in Willisau versammelt. Daneben standen auch verschiedene Ateliers zur Auswahl - und schon bald waren alle mit Filzen, Freundschaftsbändeli knüpfen oder dem Gestalten eines "Freundebuchs" beschäftigt. 
Dabei waren Kreativität und Geschicklichkeit gefragt, und die Zeit verging wie im Flug.

Der Höhepunkt des Abends war schliesslich das reichhaltige internationale Buffet. Viele Frauen hatten gekocht und gebacken und brachten mit Stolz köstliche kulinarische Spezialitäten sowie zuckersüsse Desserts aus ihren Heimatländern mit. Es war erneut ein grosser kulinarischer Genuss und eine überraschende Gaumenfreude mit vielen unbekannten Geschmacksvarianten. Gleichzeitig boten sich zahlreiche Gelegenheiten, sich auszutauschen und unbekannte Menschen aus der anderen Integrationsgruppe kennenzulernen.

Zur Auflockerung wurden einige stimmungsvolle Lieder gesungen.

Besonders gefreut hat uns die Anwesenheit von Stadträtin Karin Wüest, Marianne Bachmann, Koordinatorin der Freiwilligenarbeit im Asyl- und Flüchtlingswesen des Kantons Luzern, sowie Christiane Leão de Castro von der neuen regionalen Anlaufstelle Integration. Mit ihrer Teilnahme unterstrichen sie die Bedeutung der Integration bei der Stadt, der Umgebung und beim Kanton Luzern.

An diesem Abend spielte die Herkunft keine Rolle. Das Gegenüber, das fröhliche Miteinander und die Verständigung über alle Grenzen und Kulturen hinweg standen im Vordergrund und berührten die Herzen von Klein und Gross, von nah und fern.

Den beiden Organisatorinnen Ruth Chappuis und Vreni Barmettler sowie den vielen fleissigen Helferinnen und Helfern gebührt ein herzlicher Dank für diesen sehr erfolgreichen, unterhaltsamen und gelungenen internationalen Abend.

 


 

Bring- und Holmarkt

Ein Bring- und Hol-Markt


Der Vorschlag kam aus dem Leitungsteam. Ich war zuerst etwas skeptisch - obwohl wir schon einmal vor ziemlich genau sieben Jahren erfolgreich eine ähnliche Kleiderbörse durchgeführt hatten. 

Doch damals waren die Verhältnisse ganz anders. Das «wici»-Café hatte 2019 wöchentlich noch rund dreimal mehr Gäste – fast alles Geflüchtete, die erst seit kurzer Zeit in der Schweiz waren. Sie waren froh um gespendete Kleidungsstücke, das Geld war besonders knapp und zum Anziehen hatten viele nur das Nötigste.

Die heutige Gästeschar des Cafés ist eine andere. Mütter, die zum Teil arbeiten, oder deren Männer, die einen Lohn beziehen. Nur noch sehr wenige sind vom Sozialamt abhängig und viele haben inzwischen vieles angeschafft, was man zum Leben braucht.

Es ging ja nicht nur darum, dass Sachen gebracht wurden – wichtig war für mich auch, dass jemand sich daran bediente. Sonst ist es frustrierend, wenn man am Ende alles wieder nach Hause tragen muss.

Aber selbstverständlich wollten wir es wagen.
Ganz ohne Geld – einfach schöne und sinnvolle Dinge bringen, aussuchen, probieren und mitnehmen. 
Nicht nur Kleider, sondern alles, was jemand vielleicht brauchen könnte. Zuerst einmal im kleineren Kreis mit den 'wici'-Gästen, ohne weitere Bekanntmachung oder zusätzliche «Spenden» aus der Bevölkerung.

Und wir wurden wieder einmal gewaltig überrascht.

Schon bald mussten die Auslagetische zusammengerückt und mehrere zusätzliche Tische aufgestellt werden. Zum Glück hatten wir einen grösseren Saalanteil im Pfarreizentrum reserviert – und auch bekommen. Danke!

Mit Taschen und Schachteln beladen kamen unsere Gäste besonders zahlreich, darunter sogar einige neue Personen, die wir noch nie gesehen hatten. 
Etwas, das uns besonders gefreut!

Nach anfänglicher Schüchternheit wurde es immer lebendiger in unserem Markt. Es wurde probiert, angepriesen und gelobt. Ich behaupte, dass alle etwas gefunden haben und bei allen Spendern vieles «wegging» – bei einigen mehr, bei anderen etwas weniger. Nebst vielen schönen und gepflegten Kleidern für Gross und Klein kamen auch sehr viele Spielsachen, Kinderbücher und Haushaltsgegenstände zusammen. Zum Teil neuwertig, weil vielleicht unpassend gekauft oder nur an Sonntagen getragen.

Sogar ich habe mich bedient, als der Markt sich dem Ende zuneigte: ein dickes Hemd und eine warme Wolljacke. 
Ich muss zugeben: Im ersten Moment waren es nicht die Muster in Brauntönen, die ich sonst trage. Aber jetzt kann ich es kaum erwarten, im kommenden Winter einmal etwas anderes zu tragen.
"Beides stammt von meinem Vater", sagte mir die sympathische Naomi mit strahlenden Augen und grosser Freude. Sie freue sich sehr, dass diese gut erhaltenen Kleidungsstücke nun weitergetragen würden und sie genau wüsste, von wem sie künftig getragen würden.

Das war überhaupt eine Besonderheit gegenüber dem Brocki: Man wusste, von wem etwas kam und wer es später brauchen würde. Ein zusätzliches Glücksgefühl, das ich auch bei meinen mitgebrachten Sachen empfunden habe.

Am Ende luden wir noch die Kinder der angrenzenden Tagesstruktur ein, weil noch einige Kinderbücher und Spielsachen übrig waren – und schwupps, war alles weg! Manche Mutter staunte sicher, dass ihr Kind am Abend nebst Spielsachen auch noch T-Shirts, Pullover oder Hosen mit nach Hause brachte, die ihm besonders gefallen hatten.

Der Markt war ein überraschender Erfolg – die Begeisterung und Freude war allen anzusehen und wurde auch immer wieder geäussert. Also doch ein gelungener Anlass.

Wir werden ihn im Herbst wiederholen und vielleicht wird er zu einem jährlichen Bestandteil unserer Veranstaltungen im Café.

Besten Dank an alle, dass ihr so toll mitgemacht habt.



Vorankündigung Sommerfest

 

Vorankündigung 
zum Sommerfest vom
Internationalen Frauentreff
und dem
'willisauer café international'
am 11. Juni 2026


Eingeladen sind alle
Frauen, Männer, Kinder, 
Freunde, Interessierte
aus beiden Projekten - 
Frauentreff und 'wici’.

Bitte Datum bereits jetzt reservieren!

Zu diesem Fest suchen die Organisatorinnen 
für das Essens-Buffet internationale Spezialitäten:
- warm oder kalt
- gross oder klein
- süss oder salzig
- aufwendig oder einfach
pro Gericht für ca. 8 - 10 Personen.

Die Zutaten werden bezahlt!

Bei Interesse, 
meldet euch bitte möglichst bald:
- im 'wici'-Café 
  jeden Donnerstag bei Ruth
- im Frauentreff bei Vreni

Wir freuen uns, wenn viele Personen kommen!





Bring- u Hol-Markt


 

Tischsets basten im 'wici'-Café

 

Als Ostern vor der Tür stand, wurde im 'wici'-Café wieder einmal mit viel Freude gebastelt. Nach den liebevoll gestalteten Hühnern zur Dekoration im letzten Jahr, stand diesmal etwas Neues auf dem Programm: selbstgemachte Tischsets. Ob geflochten in schlichten, neutralen Farben oder bunt bemalt mit fröhlichen Ostermotiven – der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.

Während zweier 'wici'-Nachmittage waren die zahlreichen Gäste auf unterhaltsame Weise künstlerisch tätig. Es wurde konzentriert gemalt, geschickt geflochten und zwischendurch immer wieder herzlich gelacht. Besonders die vielen Kinder hatten riesigen Spass: Mit grosser Begeisterung arbeiteten sie an ihren kleinen Kunstwerken, gaben sich viel Mühe und strahlten vor Stolz, wenn ihr Werk gelungen war und von allen Seiten gelobt wurde.

Am Ende nahmen die Anwesenden ihre sauber laminierten Tischsets stolz mit nach Hause – oft gleich ein ganzes Set für jedes Familienmitglied. So entstanden nicht nur schöne Erinnerungsstücke, sondern auch ganz persönliche Kunstwerke für den Alltag.

Eindrücklich war auch, wie sich ganz nebenbei Gespräche entwickelten: über die Bedeutung von Ostern in verschiedenen Religionen, über Traditionen und Gemeinsamkeiten. Besonders spannend war der Austausch darüber, wie auch muslimische Familien mit ihren Kindern Ostern auf ihre eigene Weise erleben – oft mit kleinen Geschenken, damit die Kinder sich nicht ausgeschlossen fühlen. Dabei auch offen über Erlebnisse und Gedanken gesprochen - und das in einer fröhlichen Runde.

Diese Nachmittage waren geprägt von Gemeinschaft, Austausch und gegenseitiger Wertschätzung. Alle waren sich einig: Solche Bastel- und Malnachmittage sollen bald wieder stattfinden. Denn sie bringen Menschen zusammen – kreativ, herzlich und verbindend.

Jahresbericht 2025 des „willisauer café international“ („wici“)

Jahresbericht 2025 des 
„willisauer café international“ („wici“)

Das „willisauer café international“ blickt auf ein besonderes Jahr zurück: Im vergangenen Jahr feierte das ehrenamtliche Integrationsprojekt sein zehnjähriges Jubiläum. Seit einem Jahrzehnt ist das Café ein Ort der Begegnung, des Austauschs und des Miteinanders.

Es erfüllt mich mit grosser Genugtuung, dass das ehrenamtliche Projekt weiterhin Bestand hat und im neuen Jahr durch die Erweiterung eines kompetenten Leitungsteams wieder deutlich an Schwung, Elan und neuen Ideen gewinnen konnte. 
Dieses engagierte Team entlastet mich spürbar und ist ein grosser Gewinn für das wöchentliche Café sowie für weitere Aktivitäten. Herzlichen Dank euch allen für eure tatkräftige Unterstützung!

Im vergangenen Jahr wurden im wöchentlichen Begegnungs- und Integrationstreffpunkt im Pfarreizentrum Maria von Magdala insgesamt 48 „wici“-Cafés sowie vier weitere Veranstaltungen durchgeführt. Dabei durften wir mit 628 Besucherinnen und Besuchern deutlich mehr Personen begrüssen als im Vorjahr (471). Dies entspricht einem Durchschnitt von rund 13 Teilnehmer und Teilnehmerinnen pro Anlass. Das Verhältnis der fremdsprachigen Gäste (55 Prozent) zu den deutschsprachigen Besucherinnen und Besuchern (45 Prozent) lag insgesamt in einem guten Verhältnis.

Persönlich wünsche ich mir dennoch etwas mehr neugierige, fremdsprachige Besucher, da oft vor allem die treuen Stammgäste anwesend sind. Es handelt sich meist um Mütter, die schon lange hier wohnen und aufgrund ihrer Kinderbetreuung keiner Arbeit nachgehen können.
Die aktuellen Asylgesetz-Bestimmungen, wonach Asylsuchende bis zum definitiven Entscheid in Bundes- oder Kantonsunterkünften verbleiben und danach richtigerweise rasch in wichtige Ausbildungsprozesse eingebunden werden, sowie auch das geringe Interesse der ukrainischen S-Flüchtlinge lassen derzeit kaum eine grössere Gästeschar zu. Dennoch werden wir versuchen, mit einem attraktiven Angebot weitere Personen für unser Projekt zu begeistern.


Vier Ereignisse des Jubiläumsjahres möchte ich besonders erwähnen:

Unsere Reise in den Basler Zoo war für alle ein grosses Erlebnis und bereitete bei schönem Wetter viel Freude. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums übernahm die „wici“-Kasse die Car- und Eintrittskosten.
Sehr schön war auch das Picknick bei der Feuerstelle Breiten im Herbst. Diese gelungene Veranstaltung soll künftig regelmässig wiederholt werden.

Ganz besonderen Anklang fand unser Adventsfenster im Pfarreizentrum Maria von Magdalena im Rahmen des begehbaren Adventskalenders der Pfarrei. Ein Gemeinschaftswerk mit eindrucksvollem Hintergrundbild von Freddy Laureijs und vielen bunten Vögeln rund um das Vogelhäuschen, welches das wici-Café symbolisierte, wurde von zahlreichen Vorbeigehenden bestaunt. Für das kommende Jahr steht bereits ein fester Termin fest: der 3. Dezember – wir freuen uns schon jetzt darauf.

Eine weitere grosse und erfreuliche Überraschung erreichte uns kurz vor Weihnachten: Das „wici“ erhielt den Anerkennungspreis des Unternehmerclubs der Region Luzern West. Diese Anerkennung, initiiert durch den Präsidenten Stefan Schärli, freut uns ganz besonders. Sie zeigt, dass unser ehrenamtliches Projekt in der Willisauer Bevölkerung sowie in der gesamten Region breit und positiv wahrgenommen wird.

Mein herzlichster Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, den Gästen und Besucherinnen und Besuchern, den Sponsoren, der Stadt Willisau mit Stadträtin Karin Wüest und dem Veloprojekt-Verantwortlichen sowie allen weiteren Personen, die es ermöglichen, dass das „wici“ auch nach zehn Jahren mit Tatkraft dem kommenden Jahr entgegensehen darf.

Besonders erwähnen möchte ich die katholische Kirchgemeinde, die uns seit über zehn Jahren die Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung stellt. Ohne all diese Beteiligten wären der Erfolg des vergangenen Jahrzehnts sowie die grosse Ausstrahlung weit über die Stadtgrenzen hinaus nicht denkbar gewesen. Ganz herzlichen Dank euch allen!

Ein besonderer Dank gilt Jamil, unserem pflichtbewussten, zuverlässigen und hervorragenden Café-Chef, sowie dem Betriebswart Philipp Ross für die gute, unkomplizierte Zusammenarbeit und seine sehr grosszügige Unterstützung bei der Umsetzung des Adventsfensters.

Bitte informieren Sie sich weiterhin aktuell auf unserer Webseite oder auf Facebook.
Bei Fragen melden Sie sich gerne bei mir.
Reto Danuser
und das Leitungsteam: 
Ruth Chappuis, Irma Schwegler, Berenice Hernadez, Freddy Laureijs