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auf der Webseite des Projekts
 
 
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Die aktuellen Café- und Veranstaltungsdaten 
finden Sie HIER (Suche: wici)
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Alle Informationen über das 'wici'–Projekt
und eine Chronik der wichtigsten
'wici'-Ereignisse der letzten Jahre finden Sie HIER

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Besten Dank für Ihren Besuch auf unserer Webseite
 
 
 


 

 Solidarität kennt keine Grenzen – 
auch nicht in Willisau


Trotz der grossen Hitze sind viele Besucher ins Café der reformierten Kirche und des 'willisauer café international' gekommen, um sich im Rahmen der kantonalen Solidaritätswoche über alle Grenzen hinweg zu treffen und auszutauschen. Es gab interessante Begegnungen und Gespräche mit den zahlreich anwesenden Geflüchteten und die Kinder hatten ihren Spass beim Spielen auf dem Vorplatz. Das grossartige Gebäckbuffet bot zahlreiche köstliche Spezialitäten aus den Herkunftsländern der Migrantinnen und der Einheimischen und schon bald durchzog auch der würzige Duft von frisch gerösteten Kaffeebohnen der traditionellen eritreischen Kaffeezeremonie das Foyer.
Herzlichen Dank allen, die zum reichhaltigen Buffet beigetragen haben.

Das schöne Fest und die grosse Teilnahme der Geflüchteten werten wir als Dankeschön für unsere Integrationsarbeit im ehrenamtlichen ′wici′-Projekt. Dieses schöne Zeichen nehmen wir gerne mit für unsere weitere Zukunft. Mit dem wöchentlichen Integrationscafé am Donnerstagnachmittag im kath. Pfarreizentrum, den Deutschbegleitungen und den vielen übrigen, hilfreichen Unterstützungen sind wir stets bemüht für ein solidarisches Zusammenleben über alle Grenzen hinweg. Wir würden uns sehr freuen, wenn weitere freiwillige Helfer/-innen uns initiativ und tatkräftig unterstützen würden. Besonders die Betreuung der Kinder während des Cafés am Donnerstagnachmittag ist ein grosses Problem.
Schauen Sie doch einfach mal unverbindlich bei uns herein.

Ganz herzlichen Dank an den Initianten und Mitorganisator Hermann Morf von der ref. Kirche Willisau-Hüswil, den Betreuer/-innen der Kinderspiele und allen übrigen, die das ermöglicht haben.



 
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Veranstaltungs-Hinweis für: Internationaler Frauentreff Willisau

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Veranstaltungs-Hinweis:

Internationaler Frauentreff Willisau:
Am kommenden Donnerstag findet 
(nebst dem 'wici am Nachmittag) 
am Abend auch der nächste 
internationale Frauentreff Willisau statt!


Zu diesem Frauentreff-Abend schreibt Karin:

«Wir feiern unser Sommerfest am Donnerstag, 30. Juni ab 19.30 Uhr im Haus Zehntenplatz 2 im Saal, auf der Terrasse und auf dem neuen Spielplatz vor dem Pfarreizentrum "Maria von Magdala".  
 
Für die knusprigen Pouletschenkeli brauchen wir noch feine Beilagen und gerne geniessen wir anschliessend ein Dessert.  Wir machen eine Teilete. Wer möchte, bringt etwas mit und alles wird geteilt.
Melde dich bitte, wenn du gerne etwas mitbringst. Bring eine kleine Menge mit, damit wir auch alles aufessen können.  
 
Wir hoffen, dass am Abend die Sonne lacht und wir unser Sommerfest in vollen Zügen geniessen können. Wir verbringen den Abend nach Möglichkeit draussen.  
Schreib mir bitte unbedingt, was du mitbringen möchtest. Gerne per Mail: karin.leichtle@vwil.ch oder sms oder whatsapp: 079 280 7379. Vielen Dank!
Schreib bitte auch, wenn du kommst aber nichts mitbringst, so können wir gut planen. Und sag auch anderen Frauen, dass wir unser Sommerfest feiern.

Kontakt zum Frauentreff: Karin.Leichtle@vwil.ch


Zum Vergrössern - Bild anklicken
 
(KL)

Bitte nicht vergessen:

Solidarität kennt keine Grenzen
🇦🇫  🇪🇷  🇺🇦  🇸🇾  🇸🇴  🇩🇿  🇲🇦  🇱🇰  🇮🇶

Die reformierte Kirche Willisau und das ehrenamtliche Integrationsprojekt ′willisauer café international′ ('wici') organisieren im Rahmen der «Luzerner Solidaritätswoche» gemeinsam ein Begegnungs-Café mit Kaffee und Gebäck für alle. Dazu gibt es Spiel und Spass für die Kinder mit der Jugendgruppe der ref. Kirche Willisau-Hüswil.
 
Alle sind herzlich dazu willkommen.

Wann: 
Samstag, 18. Juni 2022 
von 14.00 bis 17.00 Uhr
 
Wo:   
 ref. Kirchenzentrum, 
Adlermatte 14, Willisau

Lernen Sie Geflüchtete aus verschiedenen Nationen und auch das 'wici'-Projekt kennen. 
Geniessen Sie die traditionelle Eritreische Kaffeezeremonie.
Informieren Sie sich, wie Sie uns in unserer Integrationsarbeit unterstützen können.

Wir freuen und auf Sie




 

Kommen Sie auch – Machen Sie mit

Wir freuen uns über Ihren Besuch
am 18. Juni 2022 14 - 17 Uhr
im ref. Kirchenzentrum,
Adlermatte 14, 6130 Willisau

Bitte Termin vormerken


Was ist der Schutzstatus S

Was ist der Schutzstatus S

Der Ukraine-Krieg beschäftigt alle, auch die Geflüchteten bei uns im ′wici′-Café. Besonders der neue Schutzstatus S sorgt für einige Verunsicherungen und Fragen. Wir orientieren darum gerne in unserem ′wici′-Café und in den übrigen Angeboten. Zur allgemeinen Orientierung haben wir hier einige Antworten nach unserem Wissensstand (20. 03.2022) zusammengefasst:

Was ist der Status S:
Der Status S bedeutet raschen und unbürokratischen Schutz in der Schweiz. Er wurde geschaffen, damit grosse Flüchtlingsströme aus Kriegsgebieten (zurzeit ist das nur die Ukraine) unser Flüchtlingswesen (SEM) nicht überlastet. Damit kann das SEM die ankommenden Geflüchteten aus anderen Gebieten im ordentlichen Verfahren betreuen.
Mit dem Status S können Kriegsvertriebene aus der Ukraine in der Schweiz ohne Asylverfahren für einige Zeit bleiben. Der Schutzstatus S gilt als temporär und rückkehrorientiert – das heisst, man geht im Moment davon aus, dass die ukrainische Bevölkerung so bald wie möglich wieder in ihr Heimatland zurückkehren wird.

Wie bekommt man einen Schutzstatus S?
Man muss sich in einem Bundesasylzentrum registrieren (Adressen Bundesasylzentren / SEM).
Empfehlung: vorher mit einem Onlinegesuch anmelden, damit man direkt einer Termin bekommt und nicht anstehen muss.
Es gibt dort eine Befragung (Gesundheit / Unterbringung bei Verwandten usw.) und eine Passkontrolle und Sicherheitsüberprüfung. Die Personalien und Fingerabdrücke werden auf/abgenommen. Die Geflüchteten werden über ihren S-Status informiert. Dieser Prozess dauert einige Stunden bis max. 1-3 Tage. Danach wird die Person einem Kanton zugewiesen. Dann befinden sich die Personen in den üblichen Asylstrukturen des Kantons.

Welche Leistungen bekommt man mit dem Schutzstatus S?

👉 Grundsätzlich erhalten Personen mit Status S die gleichen Leistungen wie die übrigen Geflüchteten. Das sind:
- Einen Ausweis vom Kanton für ein Jahr. Er kann verlängert werden.- Anspruch auf kostenlose Unterbringung (kantonale Unterkunft / Wohnung).
- Kostenlose Krankenkasse durch den Kanton für medizinische und psychologische Versorgung.
- Wirtschaftliche Sozialhilfe für Essen, Kleidung und alle andere persönliche Ausgaben.- Sofortiger uneingeschränkter Zugang zur Schule / Ausbildung für Kinder und Jugendliche (Gemeinde-/ Zentrumsschule).
    → Im Kanton Luzern sind im Moment noch keine Integrationsmassnahmen für Erwachsene vorgesehen (z. B. bezahlte Deutschkurse).

👉 Zusätzliche Möglichkeiten und Leistungen mit dem Schutzstatus S:
- Mit Status S darf man in privaten Wohnungen wohnen (bei Verwandten, Freunden oder Gastfamilie).
    → Die Unterbringung wird vorher überprüft, ob sie geeignet ist.
    → Man muss die Geflüchteten für mindestens 3 Monate aufnehmen.
    → Die Unterbringung (Zimmer/Wohnung usw.) muss kostenlos (gratis) sein.
    → Eine Entschädigung durch den Kt. Luzern ist im Moment noch nicht vorgesehen.
- Mit Status S darf man sofort arbeiten (auch selbstständig).
    → Es braucht eine Arbeitsbewilligung vom Amt für Migration.
- Mit dem Schutzstatus S gibt es einen erleichterten Familiennachzug.
- Mit S-Status darf man ohne Reisebewilligung ins Ausland reisen und wieder zurückkehren.
- Ukrainische Geflüchtete dürfen ihre Hunde / Katzen (mit erleichterten Einfuhrbedingungen) mitbringen.
Es ist also von grossem Vorteil, wenn die Geflüchteten aus der Ukraine schnell den Schutzstatus S besitzen!

Warum bekommen Flüchtende aus Syrien / Afghanistan usw. keinen Status S
Aus diesen beiden Kriegsländern flüchteten viel weniger Personen als aus der Ukraine gleichzeitig in die Schweiz. Das SEM kann diese Asylgesuche gut bewältigen. Ausserdem dürfen sich ukrainische Personen sowieso während 3 Monaten ohne Visum in der Schweiz aufhalten.

Kann man ukrainische Geflüchtete bei Verwandten oder auch privat aufnehmen?
Eine Privatperson kann ukrainische Staatsangehörige freiwillig und ohne Vergütung bei sich zu Hause aufnehmen. Eine allfällige Vergütung an Private regelt momentan jeder Kanton individuell. Aber man ist aber an einer allgemeinen Regelung interessiert.


Aktuelle Ukraine-Informationen erhält man auf folgenden Webseiten: 

SEM (Schweizerisches Migrationsamt - Informationen zu Bundeszentren, Schutzstatus S, Asyl-Verfahren usw.)
Amt für Migration (Information zu Asyl, Arbeit, Anmeldung für Arbeitsbewilligung im Kanton Luzern)
Kanton Luzern: (Kantonale Informationen für die / zu den Geflüchteten aus der Ukraine)
DAF (Allgemeine Flüchtlings-Infos der kantonalen Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen)
Flüchtlingshilfe Schweiz (Informationen zur privaten Unterbringung, usw.)
CAMPAX: (Info/Anmeldung: Flüchtende aus dem ukrainischen Kriegsgebiet privat bei sich zu Hause aufnehmen)

 

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Willisau unterstützt die Ukraine


   Das wicihilft aktiv mit!

Wir unterstützen gerne diese 
tolle Willisauer Aktion und 
bekunden damit unsere Solidarität mit der
 💙  Ukraine  💛
 
Komm doch Samstag o. Sonntag 
auch zum Suppe-Essen auf den 
Rathausplatz in der Altstadt Willisau
und spende für die 🇺🇦.
 
Jeder Spendenfranken ist 
bei der Glückskette willkommen.
 
💙 Danke! 💛

🇺🇦

 
 
07.04.2022
 
💙 Danke! 💛
 
an alle, die diese Aktion unterstützt haben. 
Es konnten damit  
über Fr. 40'000.-- 
gesammelt und an die Glückskette überwiesen werden.
 
 
 
®

Ukraine – eine grosse Herausforderung

 
 Ukraine – 
eine grosse Herausforderung


Der Ukraine-Krieg, nur knapp 1800 Kilometer von uns entfernt, beschäftigt uns alle.
Besonders betroffen macht uns das Schicksal der geflüchteten Frauen mit ihren Kindern, die ihre Männer im Kriegsgebiet in einer ungewissen Zukunft zurücklassen mussten.
Die Schweiz erwartet nun in kurzer Zeit mehrere Tausend Frauen, Kinder und ältere Personen. Auch in der Region Willisau werden Geflüchtete mit dem Schutzstaus S untergebracht.
Eine grosse Herausforderung, die aber gemeinsam zu schaffen ist!

Zwar hat das ehrenamtliche Integrationsprojekt ′willisauer café international′ (''wici'') bereits seit sieben Jahren viele Erfahrungen mit geflüchteten Menschen sammeln können, trotzdem wird die Zukunft auch für uns eine neue Herausforderung werden.
Aber wir sind bestrebt, auf jede neue Situation schnell, effizient und zielgerichtet reagieren zu können.

Darum haben wir uns bereits seit einigen Tagen intensive Gedanken darüber gemacht, mit welchen Angeboten wir vom ′wici′, zu einer verbesserten Situation der ukrainischen Geflüchteten in der Region Willisau beitragen können. Es wurden bereits viele Gespräche mit den verschiedenen Projekt-Beteiligten und mit weiteren an der Integration interessierten Personen, aber auch mit hier wohnhaften Ukrainerinnen geführt.

Wir sind dabei zum Schluss gekommen, dass das 'wici' den Geflüchteten aus der Umgebung von Willisau in erster Linie «Raum» bieten möchte.
Das heisst, dass wir – wenn gewünscht auch mehrmals pro Woche – Treffpunkt-Cafés im Pfarreizentrum anbieten werden. Damit sollen sich die UkrainerInnen mit ihren Kindern, die privat, in Kleingruppen oder anderswo untergebracht sind, ungezwungen und kostenfrei bei uns treffen können. Wertvoll sind dabei natürlich auch Einheimische und Geflüchtete aus anderen Nationen.

Nebst dem Austausch von persönlichen Informationen und Erfahrungen soll der Treffpunkt auch Zusammenhalt, Trost und gegenseitige Unterstützung ermöglichen.
Allenfalls kann auch der kostenlose WLAN-Zugang im Pfarreizentrum etwas dazu beitragen, wenn dadurch die Kommunikation mit der Heimat verbessert werden kann.

Wenn das 'wici' den Anwesenden bei Bedarf auch Integrationshilfe (Deutschbegleitungen, Problemlösungen, Hilfe und Informationen usw.) bieten kann, dann machen wir das natürlich sehr gerne. Dabei wird die Verständigung in unterschiedlichen Sprachen nicht einfach sein, aber wir hoffen, dass wir wenigstens ab und zu, nebst den elektronischen Kommunikationsmitteln, auch Dolmetscher zur Verfügung haben werden.

Zudem möchten wir mit einem separat geführten Kinderhort einen möglichst ungestörten Erfahrungsaustausch zwischen den Erwachsenen ermöglichen.
Doch der geplante Kinderhort wird zu einer weiteren sehr grossen Herausforderung. Denn wir benötigen dringend ehrenamtliche Helferinnen, die Freude daran haben, während den Treffs mit den Kindern (mehrheitlich vermutlich im Vorschulalter) drinnen oder draussen etwas zu unternehmen und sie sinnvoll zu beschäftigen. Auch dabei wird die Kommunikation nicht einfach sein.

Wir sind also im ′wici′ dringend 
auf zusätzliche ehrenamtliche und 
tatkräftige Hilfe angewiesen. 
 
Wenn Sie dazu die Möglichkeit haben, dann melden Sie sich doch bitte bei uns. 
Kommen Sie doch an einem Donnerstag-Nachmittag unverbindlich vorbei, um sich zu orientieren. Oder nehmen Sie bitte mit uns per Mail oder Telefon Kontakt auf. Alle Angaben dazu finden Sie hier in der rechten Spalte. 
 
Ganz herzlichen Dank an alle, 
die uns in dieser herausfordernden Zeit unterstützen.


Das 'wici'-Café ist für ALLE offen! (auch aus der Ukraine)

 

  Das 'wici'-Café ist 
für ALLE offen! 
 
Covid:
Es bestehen keine Covid-Schutzmassnahmen mehr.
Unser Veranstaltungsraum im neuen Pfarreizentrum, im Grund 2 in Willisau verfügt über viel Platz und eine moderne, leistungsfähige Lüftungsanlage mit einer automatischen CO₂-Messung.
Trotzdem werden wir bis auf Weiteres vergrösserte Abstände einhalten und selbstverständlich kann jede Person zum persönlichen Schutz weiterhin eine Schutzmaske tragen.

Gefüchtete aus der Ukraine:
Wir bereiten uns intensiv darauf vor, dass wir insbesondere auch für die ukrainischen Geflüchteten mit ihren Kindern «Raum» bieten können, wo sie sich unkompliziert, ungestört und kostenlos unterhalten können. Wir bieten zudem unentgeltliches WiFi, gratis Getränke und Hilfe vom ′wici′-Team. Wir sind auch am Aufbau einer Kinderbetreuung,
Dafür für brauchen wir dringend ehrenamtliche, tatkräftige Hilfe.

Wir freuen uns sehr,
dass wir wieder ein uneingeschränktes gemütliches Begegnungs-Café mit interessanten Gesprächen, allerlei Informationen und nützlicher Unterstützung (auch beim Lernen) anbieten können.


Komm doch auch!
Immer am Donnerstag von 14 bis 17 Uhr.
Wir freuen uns auf dich.
 
 


Кафе "Wici"  –
це Відкритий для всіх!


Для біженців з України:
Ласкаво просимо на волонтерський проект біженців "wici"
Ми інтенсивно готуємося до того, що можемо запропонувати українським біженцям зі своїми дітьми зокрема «простір», де вони зможуть розмовляти нескладно, безперешкодно і безкоштовно. Ми також пропонуємо безкоштовний Wi-Fi, безкоштовні напої та допомогу від команди "wici". Ми також знаходимося в процесі створення догляду за дітьми,
(Для цього нам терміново потрібна добровільна, енергійна допомога.)
Ми дуже раді, що в черговий раз пропонуємо необмежене затишне кафе для зустрічей з цікавими розмовами, всілякою інформацією та корисною підтримкою (також у німецькому körnen).


Давай теж!
Завжди в четвер з 14:00 до 17:00.
Ми з нетерпінням чекаємо зустрічі з вами.
 
 
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Das 'wici'-Café ist wieder für ALLE offen!


 Das 'wici'-Café ist wieder
 für ALLE offen!
 
Es bestehen keine Covid-Schutzmassnahmen mehr.

Unser Veranstaltungsraum im neuen Pfarreizentrum, im Grund 2 in Willisau verfügt über viel Platz und eine moderne, leistungsfähige Lüftungsanlage mit einer automatischen CO₂-Messung.

Trotzdem werden wir bis auf Weiteres vergrösserte Abstände einhalten und selbstverständlich kann jede Person zum persönlichen Schutz weiterhin eine Schutzmaske tragen.

Wir freuen uns sehr, dass wir wieder ein uneingeschränktes gemütliches Begegnungs-Café mit interessanten Gesprächen, allerlei Informationen und nützlicher Unterstützung (auch beim Lernen) anbieten können.
 
Kommen Sie doch auch!
Immer am Donnerstag von 14 bis 17 Uhr.
Wir freuen uns auf Sie.




Jahresbericht des ′willisauer café international′

 Jahresbericht 2021 des ′wici′

Im sechsten Jahr des Projektes 'willisauer café international' (′wici′) mussten wir rund sieben Monate warten, bis wir unser wöchentliches Integrations- und Begegnungscafé endlich wieder öffnen durften. Aber auch während der coronabedingten Schliessung haben wir die Geflüchteten mit ihren Anliegen und beim Deutschlernen trotzdem unterstützen können.

Bei der Wiedereröffnung des ′wici′-Cafés im Juni 2021 durften wir zugleich auch die neuen Räumlichkeiten im Pfarreizentrum «Maria von Magdala» beziehen. Sie werden uns, wie schon in den letzten sieben Jahren von der katholischen Kirchgemeinde unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Für diese äusserst grosszügige Unterstützung bedanken wir uns ganz herzlich.

So konnten wir in der zweiten Jahreshälfte trotz spätem Start doch noch 30 ′wici′-Cafés durchführen. Doch leider mussten wir schnell feststellen, dass die Besucherinnen und Besucher merklich weniger geworden sind. Insgesamt besuchten uns im vergangenen Jahr nur noch 222 Personen. Das sind etwa fünfmal weniger als noch 2019 vor der Corona-Pandemie. Die Gründe dafür sind vielfältig – kaum neue Geflüchtete in Willisau, keine Asylbewerbende mit Status N mehr auf Gemeindeebene und auch der vermehrte Einsatz der Geflüchteten in Ausbildung oder in der Erwerbsarbeit sind dafür mitverantwortlich. Mehr darüber findet man  im Bericht auf unserer Webseite.

Für uns ist es natürlich sehr erfreulich, dass die geflüchteten Menschen in Willisau und Umgebung kaum noch Zeit haben, am Donnerstagnachmittag ins ′wici′-Café zu kommen. Zeigt das doch, dass die Integration der Geflüchteten vom Kanton mit grossem Einsatz gefördert wird und auch Erfolg hat.

Trotzdem ist es uns wichtig, dass das wöchentliche Café erhalten bleibt.
Denn wo sonst finden geflüchtete Menschen in der Region wöchentlich schnell eine unkomplizierte, niederschwellige Unterstützung. Sei es das einfache Erklären von Briefen, Rechnungen und Dokumenten oder die Hilfe beim Ausfüllen von Formularen oder einer Online-Anmeldung. Oft braucht auch jemand eine kostenlose Unterstützung bei den Deutschaufgaben, bei der Ausbildung, bei Bewerbungen, bei Mietangelegenheiten oder einfach nur ein fahrtüchtiges Velo. Meistens hilft bereits ein Gespräch im Café über das Problem hinweg, manchmal braucht es aber auch eine weitergehende Begleitung mit zusätzlichen Terminen.

Das bedingt einen grossen Einsatz der ehrenamtlichen ′wici′-Helfer.
Dafür möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bei euch – Eva, Ruth, Werner und Sepp – bedanken. Ohne eure tatkräftige Mitarbeit könnte das ′wici′-Projekt nicht bestehen.

Damit unser vielfältiges Angebot möglichst viele Zugezogenen erreicht, haben wir tolle Flyer drucken lassen. Herzlichen Dank an Jürgen, der ihn unentgeltlich, aber professionell gestaltet hat.
Wir haben die neuen Flyer zum Teil direkt per Post versandt und an wichtige Ämter und Organisationen verteilt. Er wird auch von der Stadtkanzlei bei der Anmeldung an geeignete Personen abgegeben. Das unterstützt uns sehr. Denn vor allem fremdsprachige Frauen mit minderjährigen Kindern haben wenig Integrationsmöglichkeiten und oft kaum Kontakt mit Einheimischen und der deutschen Sprache. Wir würden uns freuen, wenn diese Migrantinnen die Möglichkeiten des ′wici′-Cafés vermehrt nutzen würden.

Wenn Sie uns dabei unterstützen, hilft uns das sehr.
Informieren Sie sich hier auf unserer Webseite oder auf Facebook und HIER können Sie den Flyer zum Weiterverbreiten herunterladen.
Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich einfach bei uns. 

Herzlichen Dank
Reto Danuser

Schöne Festtage

 

Wir wünschen allen schöne Festtage
und einen guten Start ins neue Jahr

Das 'wici'-Café ist auch
am 23. und 30. Dez. geöffnet
(mit 2G-Zertifikat und Maskenpflicht)

Alle sind herzlich willkommen.
Wir freuen und auf euch.

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Bildungsgutscheine für Kurse Grundkompetenzen

Möchten Sie besser 
Lesen, Sprechen, Schreiben, Rechnen oder besser den 
Computer bedienen können?
 
Dafür gibt es gute Kurse. 
Man findet die verschiedenen Kurse HIER.  
 
Für diese Kurse vergibt der Kanton Luzern Bildungsgutscheine. Mit diesen Gutscheinen bezahlt der Kanton bis zu Fr. 500.— für Personen, zwischen 18 und 65 Jahren, die im Kanton Luzern wohnen. Seit September 2020 wurden übrigens bereits 1005 Bildungsgutscheine bezogen und 600 Kurse erfolgreich abgeschlossen.
 
Wer sich eine umfassendere Allgemeinbildung aneignen oder sich auf einen Berufsabschluss für Erwachsene vorbereiten möchte, kann am Weiterbildungszentrum Kanton Luzern (WBZ) kostenlos den Basiskurs Grundkompetenzen mit 180 Lektionen in Allgemeinbildung besuchen. 
Alle Informationen dazu gibt es HIER.
 
Es braucht aber gute Deutschkenntnisse! 
Welches Zertifikat es braucht - von A2 bis B2 - ist bei jedem Kurs angegeben (siehe Voraussetzungen).

Im Beratungs- und Informationszentrum für Bildung und Beruf (BIZ) in Luzern können sich Interessierte jeden zweiten Dienstag von 14 bis 16 Uhr kostenlos und ohne Anmeldung während 15–20 Minuten zu den Kursangeboten und den Gutscheinen beraten lassen. Die Beratungstage findet man HIER
Auch wir vom ’wici’ helfen natürlich gerne weiter.
 
 

 

Covid-Zertifikatspflicht im 'wici'-Café

Das wici-Café ist weiterhin
jeden Donnerstag von 14-17 Uhr, 
im Pfarreizentrum, Grund 2a, in 6130 Willisau
geöffnet
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Für den Besuch des ′wici′-Cafés
braucht es ein
 
🔵  2G-Covid-Zertifikat 🔵
(Nur geimpfte und genesene Personen) 

 
Personen ohne 2G-Zertifikat,
die Hilfe brauchen
können sich für einen Termin 
ausserhalb des Cafés bei uns anmelden.
(MailFacebook, Telefon, WhatsApp, usw.)

Wir helfen gerne.



Der neue 'wici'-Flyer ist da

 Der neue 

'wici'-Flyer 

ist da!

 
 
Herzlichen Dank
an Eva und Jürgen Busch-Amstutz
für die Gestaltung.
 
 
Wir freuen uns, 
wenn Sie den Flyer weiterverbreiten!
 

Den Flyer kann HIER als 
PDF oder FOTO herunterladen.
 
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung

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′wici′-Café – wie weiter?

 'wici'-Café – wie weiter?

Das ′wici′-Café hat während der Corona-Pandemie stark an Bedeutung verloren. Es wird im Moment scheinbar kaum noch gebraucht.
Denn die Asylgesuche sind in der Schweiz seit dem Start des ′wici′-Projektes stetig zurückgegangen.
So kamen bei der Gründung im Jahr 2015 rund 39′500 Asylsuchende in die Schweiz, im Jahr 2020 waren es dagegen nur noch 11′000. Das sind dreieinhalb mal weniger und für dieses Jahr wird mit  etwa 13′000 Personen gerechnet.

Zudem wurde ab März 2019 das neue, beschleunigte Asylverfahren eingeführt. Damit werden ca. 60 % der Asylgesuche in den Bundesasylzentren endgültig erledigt, die restlichen kommen bis zu einem definitiven Entscheid in die kantonalen Zentren.
Die wenigen anerkannten ′vorläufig Aufgenommenen′ und geflüchteten Menschen werden erst dann auf die Gemeinden verteilt. Mir ist nicht bekannt, ob 2020/21 überhaupt neue Geflüchtete vom Kanton nach Willisau zugewiesen wurden.

Bedingt durch die viel kleineren Flüchtlingszahlen wurden inzwischen auch die meisten hängigen Asylverfahren erledigt. Diese N-Flüchtlinge machten in den ersten Jahren des ′wici′ rund die Hälfte der ′wici′-Besucherinnen und Teilnehmer an Deutschgruppen aus. Weil sie weder Sprachausbildungen noch Arbeits-Integrationsmassnahmen vom Kanton erhielten, waren sie sehr froh, dass sie Abwechslung, Sprachförderung und wichtige Informationen im ′wici′ bekamen.
Heute wird den anerkannten F- und B-Geflüchteten jedoch vom Kanton sofort Sprach-, Arbeits- oder andere Ausbildungsmöglichkeiten geboten, was natürlich sehr zu begrüssen ist. Aber dadurch haben die meisten am Donnerstag-Nachmittag keine Zeit mehr, ins ′wici′-Café zu kommen.

Zudem sind einige Stammgäste mit Bleiberecht – besonders fast alle alleinstehenden Männer – weggezogen, zum Beispiel in die Stadt Luzern mit ihrem grossen, vielfältigen Integrations-, Bildungs- oder Beschäftigungsangebot.
Weiter Gründe für die Abnahme der Besucherzahlen sind die bisherigen Corona-Massnahmen wie 4er-Tische, Masken und Abstände und besonders auch die fehlende Café-Atmosphäre mit Gebäck usw., die für ein gemütliches Integrations- und Begegnungscafé doch elementar ist.

Dadurch, dass fast alle noch kommenden Besucherinnen inzwischen geimpft sind, versuchen wir mit der Zertifikatspflicht den Verbleibenden in Zukunft diese Atmosphäre wieder bieten zu können. Dafür schliessen wir die ungeimpften Migranten jedoch aus und dabei wäre gerade bei ihnen eine neutrale Aufklärung über die Corona-Impfung in einfacher Sprache sehr nützlich. Das haben die letzten Monate eindeutig gezeigt.

So haben wir im Moment nur noch zwischen 4 und 10 Besucherinnen – im Gegensatz zu vor Corona, als es wöchentlich zwischen 25 und 35 waren.

Wie geht es mit dem 'wici'-Café weiter?
Mit verschiedenen Aktionen – z. B. mit neuen, ansprechenden Flyern, die wir verteilen und versenden, versuchen wir bis Ende Jahr wieder etwas mehr Besucherinnen ins Café zu bringen.
Sollte das nicht gelingen, werden wir die Öffnungszeiten kürzen und später eventuell nur noch eine Sprechstunde anbieten.


Wir werden versuchen, ein minimales Grundangebot des Projektes ′willisauer café international′ weiterhin aufrechtzuerhalten. Denn wer Unterstützung braucht, findet oft kein offenes Ohr. Beispiele sind unsere kostenlose Deutschbegleitung oder unsere Aufgabenhilfe während eines Sprachkurses. Auch die zeitintensive Unterstützung bei Lebensläufen oder Bewerbungen sind meistens bei den Ämtern schwierig zu bekommen.

Möglicherweise ändert sich die Flüchtlingssituation in den nächsten Jahren ja wieder und dann können wir unser gesamtes Angebot jederzeit wieder rasch anbieten. Wie schnell es gehen kann, haben wir in den Jahren 2014/15 gesehen.

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Essen Rathausbühne

Essen für die Rathausbühne

Das 'wici' wurde vom Verein der Rathausbühne Willisau für das Abendessen bei ihrem Jubiläums-Fest zum 30-Jährigen angefragt.

Abrhet hat dieses Angebot übernommen und zusammen mit Johanna ein hervorragendes «Zigni» – die eritreische Nationalspeise – gekocht.

Fiyori zelebrierte dazu frisch gerösteten eritreischen Kaffee und Mengisteab war Chauffeur und der beste Helfer im Team. Das 'wici' hat das Ganze begleitet und fachlich unterstützt.

Alles hat wunderbar geklappt und alle waren äusserst zufrieden.
Herzlichen Dank allen Beteiligten und der Rathausbühne für ihren Auftrag und ihr Vertrauen.


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Veranstaltungs-Hinweis: Internationaler Frauentreff Willisau


Veranstaltungs-Hinweis:

Internationaler Frauentreff Willisau:
Frauentreffausflug

Zu diesem Ausflug schreibt Karin:

Wir treffen uns am Sonntag, 17. Oktober um 9:45 vor dem Haus Zehntenplatz 2. Dann nehmen wir den Bus nach Hergiswil. Deshalb kommt bitte pünktlich, der Bus wartet nicht.
Kinder dürfen gerne mitkommen, der Ausflug eignet sich auch gut für Kinder.
Für diesen Ausflug müsst ihr euch anmelden (per Mail oder per whatsapp 079 280 7379). Schreibt mir bitte auch die Namen von euren Kindern, die mitkommen.
Ihr braucht gute Schuhe und etwas zum Trinken.
Wir laden euch ganz herzlich ein und organisieren ein tolles Picknick.
Ursula Bachmann und Karin Leichtle
 
Die Ausschreibung gibt es HIER. (Bis 16.10.21)
Kontakt zum Frauentreff: Karin.Leichtle@vwil.ch

 
Die nächsten Daten vom Frauentreff:
Zum Vergrössern - Bilder anklicken
 
(KL)

Von Eritrea in die Schweiz

Von Eritrea in die Schweiz –
die unfassbare Lebensgeschichte von Meheret von Felten

Eine eindrückliche 5-teilige Audio-Dokumentation von Radio SRF über das Leben und die Flucht einer Eritreerin.


Meheret von Felten, wie sie seit der zweiten Hochzeit heisst, ist heute Schweizerin. Geboren wurde sie aber in Eritrea. Ihre bemerkenswerte Lebensgeschichte - das Leben und die Flucht - haben Meheret viel abverlangt, sie aber auch stark gemacht. Sie erzählt ihre unfassbaren Erfahrungen eindrücklich in 5 Teilen in der SRF-Sendung «Rendez-vous». Der interessante Beitrag gibt den Bootsflüchtlingen ein Gesicht und einen guten Einblick in die Beweggründe und Grenzerfahrungen vieler hier ′gestrandeten′ Migrantinnen.

Im Gespräch mit Ivana Pribakovic erzählt Meheret von Felten, die mehrmals dem Tod entronnen ist, von ihrer friedlichen Kindheit in Eritrea und den nachfolgend gewaltsamen Jahren als Soldatin im Krieg. Sie schildert uns, wie sie üben musste, wie man tötet, wenn die Munition ausgeht.
Dann landet sie im Gefängnis und wird gefoltert. Später gelingt ihr mit einer lebensgefährlichen Reise durch die Wüste und übers Mittelmeer die Flucht. Nun lebt sie seit 16 Jahren in der Schweiz und schildert, wie sie auch hier zuerst hart kämpfen musste, sich aber nun endlich “wie im Paradies fühlt”.

Teil 1: Glückliche Kindheit und grausames Erwachen im Militärdienst
Meheret wächst behütet in Asmara, der Hauptstadt Eritreas, auf. Sie erzählt vom schönen Leben ihre Kindheit in einem Haus mit grossem Garten im Schosse der Grossfamilie. Man erfährt viel über das soziale Zusammenleben in Eritrea. Die kleine Meheret entdeckt vom schreibenden Vater ihre Liebe zu Büchern und zur Kunst. Sie geht ins Gymnasium und besucht noch vor dem Abitur eine Kunst- und Schauspielschule und wirkt als Schauspielerin in Theaterstücken und Filmen mit. Mit 18 Jahren muss sie ins Militär. Fünf Jahre voller körperlicher und seelischer Gewalt, vielfältigem Verzicht, Züchtigungen und sexuellen Übergriffen. Sie erlebt den Krieg zwischen Eritrea und Äthiopien hautnah, immer mit einem ungewissen Ende ihrer Dienstzeit.
Teil 1: HÖREN

Teil 2: Flucht als einziger Ausweg
Es bleibt Meheret nur die Flucht, die ihr aber erst nach zwei misslungenen Versuchen, bei denen sie wie durch ein Wunder nicht erschossen wird, mit einem Trick beim dritten Mal gelingt. Doch auf der rund dreijährigen Flucht warten weitere grosse Gefahren. Zuerst im Sudan, wo sie zwei Schleppern ihr Leben anvertrauen muss und dann schutzlos einige Monate verbringt. Dann flieht sie während zwei Wochen weiter – fast ohne Wasser – durch die Hitze der Sahara nach Libyen. Dort bleibt sie wieder – illegal und ohne jegliche Sicherheit.
Teil 2: HÖREN

Teil 3: Auf die Hölle namens Sahara folgt der gefährliche Weg übers Mittelmeer
Wie schlimm die abenteuerliche Fahrt übers Mittelmeer nach Malta werden würde, vermochte sich die junge Frau, die nicht schwimmen kann, nicht einmal in Albträumen vorzustellen. Für 1′000 US-Dollar eine mörderische Überfahrt mit schlagenden Schleppern und schreienden Kindern in einem überfüllten, lecken Boot, das während der See-Rettung in letzter Minute noch ganz auseinanderbricht und sinkt. Danach folgen für Meheret acht schwierige Monate im Gefängnis in Malta. Nur mit einem Trick und sehr viel Glück kann sie die Rückschaffung verhindern und etwas Freiheit erlangen. Sie bekommt eine Tochter und landet schliesslich in Genf.
Teil 3: HÖREN

Teil 4: Ankunft in der Schweiz
In der Schweiz kommt sie zweimal in ein Durchgangsheim und wird von Mann und Kind getrennt. Es braucht viele Anhörungen, bis sie 2004 als Flüchtling anerkannt wird. Sie lernt intensiv Deutsch, klopft schon bald an manche Türen für eine Arbeit, denn sie will weiter kommen und nicht mehr vom Sozialamt abhängig sein. Nach zwei schlecht bezahlten Praktika kann sie dann mit 33 Jahren eine Lehre zur Fachfrau Betreuung in einer Kita beginnen. Es folgen zahlreiche spezialisierte Kurse. Inzwischen besitzt die 42-Jährige die eidg. Berufsprüfung zur Migrationsfachperson. Gleichzeitig absolvierte sie eine Ausbildung zur Dolmetscherin und Übersetzerin und übersetzt bis heute ihre Muttersprachen Tirginya und Amharisch.
Teil 4: HÖREN

Teil 5: Einstehen für Gerechtigkeit
Ihre eigene Flucht-Geschichte bildet heute die Grundlage für ihre heutige anspruchsvolle Arbeit mit Migrantinnen und Migranten. Wenn Meheret etwas als ungerecht empfindet, dann setzte sie sich schon immer zur Wehr. Bereits als Kind wehrte sie sich, als die Eltern Bedenken wegen ihrer Rollen im Theater hatten. Sie wehrte sich auch, als sie im Militär von ihrem Vorgesetzten sexuell bedrängt wurde. Auch in der Schweiz setzt sie sich immer wieder für Gerechtigkeit und die Anliegen anderer Geflüchteten ein.
Für sich selber hat sie mit viel Fleiss, Beharrlichkeit und Wille inzwischen auf allen Ebenen viel erreicht. Sie ist erfolgreich im Beruf, hat einen Schweizer geheiratet, ein zweites Kind bekommen und arbeitet an einem Buchprojekt über das Leiden der eritreischen Flüchtlinge. Sie möchte mit der biografischen und fiktionalen Erzählung aufzeigen, wie das Leben in Eritrea ist und wieso die Menschen flüchten. Über sich sagt sie, dass sie jetzt angekommen ist und ein glückliches Leben führe und sich hier heimisch und oft wie im Paradies fühle.
Teil 5: HÖREN


Veranstaltungs-Hinweis: Deutschkurse für fremdsprachige Erwachsene in Willisau

Veranstaltungs-Hinweis:
Deutschkurse für fremdsprachige Erwachsene in Willisau

Ab  31.08.2021 werden von Karin Leichtle zwei Deutschkurse im Sprachniveau A1 (Vorstufe 1 und Vorstufe 2) angeboten.
Die Kurse sollen helfen, sich im deutschsprachigen Alltag zurechtzufinden.
Beide Kurse finden wöchentlich an einem Dienstagabend statt.

Weitere Informationen, Kursinhalte, Preise usw. entnehmen Sie bitte den beiden Anmeldeformularen.
Die erhalten Sie bei uns im 'wici' oder können HIER heruntergeladen werden.

Eine schriftliche Anmeldung bis spätestens 23. August 2021 ist obligatorisch und verbindlich.

Anfragen richten Sie bitte direkt an Karin Leichtle - 
per Mail: karin.leichtle@vwil.ch; 
Telefon: 079 280 73 79 (Bitte auf die Combox sprechen, dann erfolgt Rückruf.)
 

Newsletter zur Wiedereröffnung des 'wici'-Cafés (Juni 2021)

 Für alle, die den Newsletter nicht bekommen haben:
 
Das 'willisauer café international' öffnet am
10. Juni 2021
wieder jeden Donnerstag von 14 bis 17 Uhr
sein Begegnungs- u. Integrationscafé ′wici′
im Pfarreizentrum, Im Grund 2a, Willisau.


Wir freuen uns, dass wir uns nach sechs Monaten endlich wieder alle gemeinsam treffen können. Dabei soll der spannende Austausch zwischen den verschiedenen Kulturen in der Region Willisau, das gegenseitige Verständnis und die Integration im Vordergrund stehen. Durch das Gespräch mit den Zugezogenen wird aber auch die deutsche Sprache gefördert und die erlernten Sprachkenntnisse werden erhalten. Dazu gibt unser ehrenamtliches, unabhängiges Freiwilligenprojekt wichtige Informationen, bietet aber auch einfache Hilfestellungen bei Alltagsproblemen der Geflüchteten und dient als Plattform für weiterführende, integrationsfördernde Aktivitäten ausserhalb der Cafés.

Erfreulicherweise dürfen wir das wöchentliche Café und die Deutschbegleitungen im neuen katholischen Pfarreizentrum «Maria von Magdala» durchführen. Seit Beginn unseres Integrationsprojektes vor sechs Jahren stellt uns die katholische Kirchgemeinde Willisau die Räumlichkeiten für unsere Anlässe unentgeltlich zur Verfügung. Für diese grosszügige Unterstützung bedanken wir uns ganz herzlich!

Finanziell unterstützt wird das Integrationsprojekt 'wici' durch die Stadt Willisau, das Integrationsprogramm des Kantons Luzern (KIP) und den Integrationskredit des Bundes (SEM) sowie privaten Spendern.

 Herzlichen Dank!

Doch ohne die Mithilfe der einheimischen Bevölkerung ist eine Integration der Zugezogenen nicht möglich. Darum würden wir uns sehr freuen, wenn uns vermehrt auch Einheimische und bereits heimisch gewordene Zugezogene aus der Region im ′wici′-Café besuchen würden. Es braucht keine Sprachkenntnisse, denn im Café wird Deutsch gesprochen und die Getränke sind kostenlos. Kommen Sie doch einfach mal spontan vorbei – Ihr Besuch würde uns sehr freuen.

Über unser Projekt ist man auf unserer Webseite, Facebook, Instagram und Twitter laufend informiert.
Aktuell findet man dort eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Anmeldung der Corona-Impfung. Man kann sie als PDF auch HIER herunterladen. 
Wir haben festgestellt, dass die Geflüchteten ungenügend oder falsch über die Covid-19-Impfung informiert sind. Darum sind wir froh, wenn auch Sie die Geflüchteten über die Impfmöglichkeit (ab 16 Jahren) in Willisau informieren. Besten Dank.

Auf Wiedersehen
Das wici-Team

 
(Zum Vergrössern -> anklicken)


Möchten Sie unseren Newsletter auch bekommen?
Senden Sie uns eine E-Mail: 
mit dem Text: 
Anmeldung 'wici'-Newsletter + Vorname und Name 
Wir senden Ihnen danach eine Bestätigungsmail.
Herzlichen Dank
 

Wiedereröffnung am 10. Juni 2021

Wiedereröffnung des wöchentlichen
Integrations- und Begegnungs-Café 'wici'
 
 
Der Kanton Luzern befindet sich aktuell (7. Mai)
in der Covid-Phase Rot.
Darum haben wir uns entschieden, 
das 'wici'-Cafe erst am

Donnerstag, 10. Juni 2021

an unserem neuen Versammlungsort im 
Pfarreizentrum, Im Grund, Willisau 
wieder zu öffnen.


Damit möchten wir wie empfohlen, nicht dringende Kontakte weiterhin reduzieren und somit solidarisch zur Eindämmung der Pandemie beitragen.
Wir gehen davon aus, dass sich bis Anfangs Juni das Covid-Risiko durch die Impfung stark mindern wird. Ab Mitte Mai soll die Impfung für alle Altersgruppen möglich sein.

Wir freuen uns, wenn Sie uns im neuen Pfarreizentrum besuchen. 
Auch deutschsprechende Personen sind herzlich willkommen. 
Nur zusammen mit der einheimische Bevölkerung 
ist eine gute und rasche Integration der Zugezogenen möglich.
 
Kommen sie einfach vorbei.
Sprachkenntnisse sind nicht nötig, 
wir sprechen im 'wici'-Café Deutsch




Jetzt gegen Corona impfen!

Impf-Anmeldung Schritt für Schritt

Wir haben festgestellt, dass die Geflüchteten nicht gut über die Covid-Impfung informiert sind. Sie helfen uns, indem sie bei Kontakt mit den Geflüchteten, diese über die freiwillige und kostenlose Impfmöglichkeit für alle ab 16 Jahren in der Festhalle Willisau informieren.
Unterstützen kann Sie dabei die
BAG-Webseite (https://bag-coronavirus.ch),
auf der in über 25 Sprachen über die
Covid-Impfung informiert wird.
 
Wie meldet man sich für die Impfung an?
Wir zeigen es - Schritt für Schritt.
 
Man kann die ganze Anleitung
HIER als PDF herunterladen
um sich oder andere ganz einfach zur Impfung anzumelden.
 
Das 'wici' hilft bei Fragen oder der Anmeldung natürlich auch gerne.
Besten Dank für die Mithilfe.
 









Wici-Café und Sprechstunde geschlossen

Aus Rücksicht auf die aktuelle 
Corona-Lage bleibt
das 'wici'-Café
bis am 10. Juni 2021 geschlossen.
 
 Die 'wici'-Sprachbegleitungen
(für jeden und kostenlos) 
finden online statt.

 
🔴 Bitte:
Abstand halten!
Kontakte reduzieren!
Maske tragen und Hände waschen!

🟢 Alles Gute und bleibt gesund.
 

 

Jetzt Corona-Impfung anmelden!

 

Jetzt können sich im Kanton Luzern
ALLE für die Corona-Impfung anmelden!
(Informationen zur Corona-Impfung in einfacher Sprache)

Die Corona-Impfung ist sicher und kann gut gegen das aktuelle Covid-19 schützen. Das heisst: Personen mit einer Impfung bekommen keine schwere Corona-Krankheit.
Seit Dezember 2020 sind schon viele Personen in der Schweiz geimpft worden.
Die Impfung schmerzt nicht (tut nicht weh) und es gibt nur wenige kleine Nebenwirkungen.

Melde dich jetzt zur Corona-Impfung an!
 
Für die Impfung im Kanton Luzern muss man sich online anmelden. Webseite: https://lu.impfung-covid.ch/  (Nur für Personen die im Kanton Luzern wohnen!)
 
Wenn die Anmeldung erfolgreich (OK) ist, bekommst du eine SMS.
Hast du Probleme bei der Anmeldung? Melde dich beim ′wici′. Wir helfen dir gerne.

Wann kann ich impfen?
Jeden Monat werden viele tausend Personen im Kanton Luzern geimpft. Aber es gibt nicht genug Impfstoff, damit sich alle Personen sofort impfen können. Darum gibt es Gruppe, die früher oder später geimpft werden:

Ab Januar 2021: Es werden Personen über 75 Jahre und kranke Personen geimpft.
Ab März 2021:  Es werden Personen zwischen 65 und 75 Jahren und chronisch (immer) Kranke geimpft.
Ab Mai 2021: Geimpft werden Personen, die mit Personen über 65 im gleichen Haushalt leben .
Ab Juni 2021: Alle Personen, die noch keine Impfung haben, werden geimpft.
 
Du musst warten, bis deine Gruppe geimpft wird. Das kann bis Juni oder Juli dauern. 
Du bekommst eine SMS mit Datum, Zeit und Ort. Bitte nimm zum Impfen deinen Ausweis (F/B usw.) und die Karte der Krankenkasse mit.

Kinder
Kinder unter 16 Jahren werden vorläufig nicht geimpft.
 
Nebenwirkungen
Swissmedic (Schweizerische Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Arzneimittel) sagt,
dass die Impfung eventuell kleine Nebenwirkungen zeigt. Sie sind wie bei einer Grippeimpfung: Vielleicht eine Rötung oder leichte Schmerzen an der Injektionsstelle, erhöhte Temperatur, Muskelschmerzen oder ein leichtes Unwohlsein.
Langfristige, ernste oder dauerhafte Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt. Aber eine hundertprozentige (100 %) Sicherheit gibt es (noch) nicht.
 
Freiwillig
Alle Impfungen in der Schweiz sind freiwillig. Auch für Covid-19 gibt es keine Impfpflicht.
Man muss sich nicht impfen lassen, wenn man nicht will.
 
Wo impfen: 
Im Kanton Luzern gibt es vier Corona-Impfzentren. Eines wird in Willisau sein (Festhalle).
Später kann man sich vielleicht auch noch beim Arzt impfen lassen.
 
Wie viel Mal impfen: 
Man muss 2 Mal impfen. Die zweite Impfung ist nach ca. 3–4 Wochen.
 
Kosten
Die Covid-19-Impfung ist für alle kostenlos (gratis).
 
Regeln
Auch wenn man die Impfung (Spritze) hat, muss man die Corona-Regeln einhalten.
(Maske, Abstand, Händewaschen, Corona-Gesetze usw.).
Denn man kann auch nach der Impfung andere Personen mit dem Corona-Virus anstecken.
 
Mehr Informationen 
zur Impfung gegen Covid-19 im Kanton Luzern:  https://www.lu.ch/coronavirus
oder beim Bundesamt für Gesundheit (BAG):  www.bag.admin.ch


Wenn du Fragen zur Impfung hast oder
Hilfe bei der Anmeldung brauchst,
dann melde dich beim ′wici′.
Wir helfen dir gerne.
 
 

 
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