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Willkommen

Willkommen auf der Webseite des Projekts
'willisauer café international'
('wici')

Alle Informationen über das Projekt
und eine Übersicht der wichtigsten 
Ereignisse finden Sie HIER

Die Beiträge in diesem chronologischen Blog
sind am linken Rand nach Themen geordnet.

Die aktuellen Café- und Veranstaltungsdaten 
finden Sie HIER (Suche: wici)
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Besten Dank für Ihren Besuch


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Veranstaltungs-Hinweis: Internationaler Frauentreff Willisau


Veranstaltungs-Hinweis:

Internationaler Frauentreff Willisau:
Am kommenden Donnerstag findet 
(nebst dem 'wici am Nachmittag) 
am Abend auch der nächste 
internationale Frauentreff Willisau statt!


Zu diesem Frauentreff-Abend schreibt Karin:
Beim nächsten Frauentreff haben wir das Thema: Typisch Hessen!
Hessen liegt in Deutschland. Christine Demel kommt aus Hessen und zeigt uns ihre Heimat. Hessen ist sehr vielseitig. Es gibt ganz alte 800jährige Fachwerkhäuser, aber auch moderne Städte mit Wolkenkratzern. Chrstine Demel gibt uns eine Kostprobe vom hessischen Humor und auch ein paar typisch hessische Köstlichkeiten dürfen wir probieren. Es gibt Zwiebelkuchen mit Apfelwein, Handkäs mit Musik und einen feinen typischen Kuchen. Wir treffen uns am Donnerstag, 24. Oktober um 19.30 Uhr im Haus Zehntenplatz 2 in Willisau. Wir freuen uns auf euch.
Christine und Karin

Das ist noch wichtig:
Am Samstag, 26. Oktober um 17 Uhr findet die Premiere von dem Kindertheater Giraffenland statt. Das ist ein tolles Theater für Kinder mit dem Thema Rassismus. Das Thema ist für Kinder mit Migrationshintergrund sehr wichtig. Deshalb ist es mir (als Leiterin vom Frauentreff), Ursula Bachmann und dem Kirchenrat wichtig, dass viele Frauen und Kinder dieses Theater besuchen. Beim Frauentreff gibt es Gutscheine für einen verbilligten Eintritt. Nutzt diese tolle Gelegenheit! Frauen zahlen 15 Franken (statt 30 Franken). Das erste Kind zahlt 5 Franken (statt zehn Franken), alle weiteren Kinder sind gratis. Vielen Dank für die grosszügige Unterstützung!

 




(KL)

Interview mit dem Leiter des 'wici'


Interview mit dem Leiter 
des 'wici'-Projektes


Marianne Bachmann, Koordinatorin Freiwilligenarbeit bei der kantonalen Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen (DAF) publizierte im letzten Newsletter 'Freiwilligenarbeit' (2/19) ein Interview mit dem Leiter des 'wici' unter dem Titel:

Aus der Praxis: 
Willisauer Café International «wici»
 
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Das Willisauer Café International «wici» ist ein ehrenamtliches, unabhängiges Freiwilligenprojekt zur Förderung der Integration und des guten Zusammenlebens von Zugezogenen und Einheimischen in der Region Willisau. Es ist seit vier Jahren ein Treffpunkt für den interkulturellen Austausch und steht allen Interessierten offen. Im Gespräch mit Reto Danuser, Leiter des «wici».

Reto, was genau bietet das «wici» an?
Das «wici» ist in erster Linie ein Treffpunkt für den interkulturellen Austausch und bietet eine Plattform für weitergehende Aktivitäten und Hilfen ausserhalb des Cafés. Interessierte haben die Möglichkeit, sich mit Leuten aus unterschiedlichen Herkunftsländern zu unterhalten und Kontakte zu knüpfen. Für Leute mit Migrationshintergrund bietet das «wici» eine gute Möglichkeit, Kontakte zu pflegen, Ansprechpartner und Hilfe zu finden sowie ihre Deutschkenntnisse weiter zu entwickeln. Hilfreich ist sicher, dass wir Schlüsselpersonen haben, mit denen die Kontaktaufnahme in verschiedenen Sprachen möglich und somit einfacher ist. Zusätzlich gibt es monatlich weitere «wici»-Anlässe, aber auch Aktionen wie z.B. die Aktion Velo, bei der wir Geflüchteten besitzerlose Velos abgeben, welche die Stadt Willisau regelmässig auf dem Stadtgebiet einsammelt. Auch das Angebot «Wohnen» wird von den geflüchteten Menschen rege genutzt und sehr geschätzt. Dabei werden sie durch Freiwillige bei Fragen rund ums Thema Wohnen unterstützt. Alle unsere Aktivitäten sind übrigens auf unserer Website publiziert.

Wie hat sich das «wici» seit Anfang entwickelt? Was sind eure Herausforderungen?
Die Anzahl der Teilnehmenden ist über die Zeit hinweg konstant geblieben: Durchschnittlich besuchen ungefähr 25 Personen das «wici». Zurzeit haben wir aber kaum noch Leute, die neu ins «wici» kommen. Das hängt damit zusammen, dass sich viele der vor allem jungen Leute nun in einem Integrationsprozess, befinden. Eine Herausforderung für uns ist es einerseits, die bestehenden Freiwilligen zu halten, denn ohne sie wäre unser vielfältiges Angebot gar nicht möglich, aber auch neue, jüngere Freiwillige zu gewinnen. Andererseits müssen wir uns immer wieder überlegen, ob unsere Angebote noch zeitgemäss sind oder ob wir sie allenfalls weiterentwickeln und verändern sollen. Nur wenn ein Angebot attraktiv ist und den Teilnehmenden einen Nutzen bringt, wird es regelmässig und über einen längeren Zeitraum besucht. So haben wir z.B. unser Abendcafé teils durch andere Aktivitäten ersetzt, weil es nicht rege besucht wurde. Auch müssen wir uns zum Teil von gewissen Themen abgrenzen. So ist z.B. die berufliche Integration ein Thema, mit dem wir bei unserem Engagement immer wieder konfrontiert werden. Da wir selber nicht so gute Erfahrungen bei der Vermittlung von Arbeitsplätzen gemacht haben, konzentrieren wir uns nun darauf, die Arbeitgeber zu sensibilisieren. Haben wir z.B. Kenntnis davon, dass ein Arbeitgeber eine Flüchtlingsperson einstellen möchte, können wir ihm eine aus unserer Sicht geeignete Person empfehlen. Das weitere Prozedere überlassen wir dann aber der DAF.

Erfahrt ihr Unterstützung durch die Stadt?
Die Wertschätzung für unser Engagement von Seiten der Stadtbehörde ist für uns gut spürbar. Wir werden von der Stadt ideell und finanziell unterstützt. Die zuständige Stadträtin kommt regelmässig im «wici» vorbei und besucht auch die Anlässe. Die Stadt unterstützt auch die weiteren Integrationsprojekte in Willsau: Die Integrationsgruppe, den internationalen Frauentreff und die Tandem-Gruppe.

Wo siehst du Verbesserungspotential?
Ich wünsche mir eine grössere Vernetzung mit anderen Freiwilligen (-Gruppen) um gegenseitige Erfahrungen austauschen zu können und voneinander zu profitieren. Dies könnte ich mir z.B. anhand eines Whatsapp-Chats sehr gut vorstellen. Hilfreich wäre auch eine Plattform zum Austauschen von Unterlagen und Dokumenten, z.B. über die Website der DAF. Ich erachte es ausserdem als wertvoll und integrationsfördernd, wenn Flüchtlingspersonen nicht nur Angebote nutzen und von ihnen profitieren, sondern dass sie auch einen in ihrem Rahmen möglichen Beitrag dazu leisten müssen.

Die Lage im Asylwesen ist spürbar ruhiger geworden, was auch Auswirkungen auf das Freiwilligenengagement hat. Dieses hat leicht abgenommen. Was ist deine Motivation, dich auch weiterhin mit solch grossem Engagement für geflüchtete Menschen einzusetzen?
Das werde ich immer wieder gefragt. Die Einstellung, sich für schwächere Leute einzusetzen, wurde mir so zu sagen in die Wiege gelegt. Als ich frühzeitig aus dem Erwerbsleben trat, hatte ich vor, mich für ein soziales Projekt weiter zu engagieren. Irgendwie hat es sich einfach so ergeben, dass ich mich hier in Willisau den Flüchtlingspersonen angenommen habe. Ich habe mir gedacht, wenn ich sie in ihrer Integration nicht unterstütze, wer macht es denn sonst? In meinem Engagement sehe ich eine sinnvolle Tätigkeit und ich kann für die Gesellschaft etwas beitragen. Ich hatte es zeitlebens gut, so kann ich jetzt auch etwas zurückgeben. Manchmal fällt es mir nicht einfach, nein zu sagen.

Reto, ich danke dir für das Interview und ein herzliches Dankeschön dir und all euren Freiwilligen für euer wertvolles Engagement


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Besten Dank Marianne,
und die Bewilligung das Interview hier
 ebenfalls zu veröffentlichen dürfen.

Falls Sie den ganzen Newsletter 'Freiwilligenarbeit'
von Marianne Bachmann lesen möchten oder ihn
abonnieren wollen, folgen Sie diesem LINK
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Bericht über die Dis­kus­si­on zum Film Ramser u d Eritreer


Im ′wici′-Abendcafé sahen und diskutierten 
rund 15 Personen (die Hälfte Einheimische) 
den SRF-DOC-Film:

Bauer Ramser und die Eritreer

Die Diskussionen waren lebhaft, spannend und aufschlussreich. Leider waren nur christliche Eritreerinnen und Eritreer anwesend. Die Gespräche wären vermutlich mit nicht christlichen Besuchern noch interessanter geworden.

In den drei Gesprächsrunden während des Films wurde schnell sichtbar, dass die kulturellen Unterschiede zwischen Eritrea und der Schweiz nicht so gross sind, wie man oft annimmt. Während die Gewohnheiten und Traditionen in den eritreischen Städten ziemlich unseren hier entspricht, sind die traditionellen Unterschiede auf dem Land manchmal noch so, wie sie bei uns vor wenigen Jahrzehnten durchaus auch üblich waren.

Bereits in der ersten Gesprächsrunde zeigte sich, wie immens wichtig der Erwerb der ortsüblichen Sprache für die Geflüchteten ist. Hätte Lehrling Tesfu vorher besser Deutsch gelernt, wären ihm und seinem Lehrmeister Markus Ramser einige Schwierigkeiten während der Lehre erspart geblieben.
Trotzdem zeigen die Erfahrungen in unserem Café immer wieder, wie schwierig es ist, die Geflüchteten davon zu überzeugen, dass gute Sprachkenntnisse und eine berufliche Ausbildung die wichtigsten Grundlagen für alle nachfolgenden Arbeits- und Integrationsmassnahmen sind. Oft wollen die Geflüchteten möglichst rasch Geld verdienen, um von der Sozialhilfe wegzukommen. Denn finanzielle Selbstständigkeit ist für die allermeisten Migrierten eine Ehrensache.

Die Beziehung zwischen Tesfu und seiner Ehefrau Merhawit wurde ebenfalls spannend diskutiert. Einig war man sich dabei, dass von Eltern arrangierte Ehen heute von jungen Leuten auch in Eritrea kaum noch akzeptiert werden. Sie sind auch nicht mehr üblich.
Auch wird der im Film entstandene Eindruck eines normalerweise patriarchalischen Gebarens des eritreischen Mannes von allen verneint. Es ist bei jungen Paaren heute normal, dass Beziehungs- und Familienprobleme miteinander gleichberechtigt besprochen werden. Dass die Beziehung zwischen den beiden Hauptbeteiligten schlecht läuft, hat vor allem damit zu tun, dass sie so früh verheiratet wurden (Merhawit war 14), danach getrennt lebten und sich 7 Jahre lang nicht gesehen hatten. Hier in der Schweiz war dann das junge Paar auf sich alleine gestellt, während in Eritrea die Familien mit Ratschlägen vermittelt hätten.

Dass Merhawit so wenig Motivation bei der Mitarbeit auf dem Hof und den Integrationsbemühungen von Emmi Ramser zeigt, stiess bei den Gesprächsteilnehmern auf Unverständnis. Die Flüchtlinge erklärten, dass man froh gewesen wäre, wenn sich jemand so verständnisvoll, aufopfernd und intensiv wie die Ramsers um sie als Neuankömmlinge gekümmert hätte. Die Bauernfamilie wurde für ihr Engagement, den Durchhaltewillen und ihre liebenswürdige Art sehr gelobt und bewundert.

Übrigens, auch in Eritrea würde eine Schwangerschaft nicht als Krankheit verstanden. Die Frau arbeitet bis am Schluss der Schwangerschaft mit, soweit es die Gesundheit zulässt. Auch der Widerwille von Merhawit bei der Gartenarbeit sei unüblich, denn in Eritrea gehöre die Gartenarbeit als traditionelle Selbstversorger auf dem Land zu den Aufgaben einer Frau.
Man erklärte sich die Unlust der jungen Frau damit, dass sie im Gegensatz zu ihrem Mann nicht aus Verfolgung und Not in die Schweiz kam. Sie musste als Ehefrau mittels Familiennachzug ihre Familie aus einem vermutlich armen aber unbedrohten Umfeld verlassen. Zudem brachte sie eine völlig unrealistische Vorstellung – einer Ehefrau in der westlichen, reichen Schweiz – mit.
Aber man kritisierte auch ganz klar die unübliche Haltung von Tesfu, der sich trotz Frau und Kind nicht um die Familie kümmert. Man hatte kein Verständnis dafür, dass er die Wochenenden wie gewohnt bei seinen Freunden der Kirchengemeinschaft in St. Gallen verbringt und manchmal sogar unter der Woche ohne Absprache mit seiner Frau über Nacht wegbleibt. Dafür gab es mehr Verständnis für den Unmut von Merhawit und die spätere Trennung von Tefu.

Intensiv wurde auch die Praxis beim Stillen der Babys diskutiert. Dabei ergaben sich überhaupt keine kulturellen Unterschiede. Man hatte innerhalb beider kulturellen Gruppen unterschiedliche Auffassungen. Offensichtlich spielen bei der Still-Dauer und ab wann feste Nahrung sinnvoll ist, die persönlichen Einstellungen der Frauen eine grössere Rolle als ihre Herkunft.

Bei der Frage, wie viel Integration und wie viel Bewahrung der eigenen Kultur richtig sei, waren die Eritreer erstaunlicherweise eher für eine striktere Integration. "Wer hier leben will, der muss sich auch anpassen", war ihre mehrheitliche Meinung. Die Einheimischen vertraten eher die Ansicht, dass eine angeborene kulturelle Identität kaum abgelegt werden kann. Doch Integrationswillige würden schnell merken, wo sie sich anzupassen hätten und wo sie ihre kulturellen Gepflogenheiten weiterhin pflegen könnten.

Im Anschluss an den Film wurde die DOC-Sendung des Schweizer Fernsehens sehr gelobt. Man fand es gut, dass solche Dokumentationen ausgestrahlt werden. Sie fördern das Verständnis der Schweizer zur Integration, zeigen allen die Schwierigkeiten und Chancen und beseitigen gegenseitig Missverständnisse. Alle wünschten sich, dass mehr über die verschiedenen Kulturen und die Integration der Geflüchteten mit den Betroffenen auf beiden Seiten direkt diskutiert wird. Das 'willisauer café international' bietet übrigens jede Woche eine sehr gute Gelegenheit dazu.

Ganz herzlichen Dank an alle, 
die diese spannende und informative Diskussion möglich machten. 
Der Dank geht auch an das Schweizer Fernsehen,  das uns für diesen Anlass die Vorführrechte für ihren Film gab.

Den Film sehen:




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Abendcafé 1.10.19: Film Ramser

Vorankündigung:
Abendcafé

Dienstag, 1. Oktober 2019
ab 18:30 bis 21:30 Uhr
Film-Start: 18:45 Uhr
(man kann auch später kommen)
in der Vorstadt 23, Willisau

Wir sehen und diskutieren den Film:
Bauer Ramser und die Eritreer

Den Film kann man auch bereits 
vorher ansehen:



Bei Ramser arbeiten eritreische Flüchtlinge auf dem Bauernhof. Tesfu macht eine Lehre und hat Sprachprobleme. Seine Frau Merhawit kommt nach und bekommt ein  Kind. Bei Robi mit N-Ausweis gibt es Probleme mit den Behörden und Rava verschweigt ihre Schwangerschaft.
Der einfühlsame Film zeigt Hochs und Tiefs der Geflüchteten und der Bauernfamilie.
Er bietet viel Gesprächsstoff für interessante Diskussionen zwischendurch:
  • Wie wirken sich die kulturellen Unterschiede aus?
  • Warum handeln die Geflüchteten so?
  • Was könnten die Probleme zwischen Tesfu und Ehefrau Merhawit sein?
  • Warum verschweigt Rava ihre Schwangerschaft?
  • Was bedeutet es, dass Tesfu, Rava und Robi nur schlecht deutsch sprechen?
  • Welche Folgen hat, wenn jemandem der Flüchtlingsstatus verweigert wird? 

Der SRF-Film dauert 90 Minuten und beginnt um 18:45 Uhr. Dazwischen gibt es mehrere Gesprächsrunden. Man kann jederzeit dazukommen und mitdiskutieren.

Komm auch – Mach mit!
Es wird spannend und informativ.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

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Veranstaltungs-Hinweis: Internationaler Frauentreff Willisau


Veranstaltungs-Hinweis:

Internationaler Frauentreff Willisau:
Am kommenden Donnerstag findet 
(nebst dem 'wici am Nachmittag) 
am Abend auch der nächste 
internationale Frauentreff Willisau statt!


Zu diesem Frauentreff-Abend schreibt Karin:

Wir spielen Lotto! 
Wir laden euch ganz herzlich zu einem gemütlichen Lottoabend ein. Es gibt kleine Preise zu gewinnen. Edith Tschopp und Marianne Hug haben den Abend vorbereitet, vielen Dank! Wir freuen uns auf viele spielfreudige Frauen. Anschliessend sitzen wir gemütlich bei Tee und Kaffee zusammen. Wer möchte, bringt einen Preis für das Lotto, Kuchen oder Gebäck mit.
Wir treffen uns am Donnerstag, 12. September um 19.30 Uhr im Haus Zehntenplatz 2 in Willisau.




(KL)

Picknick-Bilder


Unser 'wici'-Picknick 
beim herrlichen Grill- und Spielplatz in der Breiten war gemütlich und auch die Kinder hatten so richtig 'de Plausch'.
Herzlichen Dank allen, die gekommen sind.







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Picknick


Picknick

Das ′wici′ macht ein gemütliches Picknick 
in der Breiten Willisau.
Man kann zu Fuss dorthin wandern, 
mit dem Velo/Fahrrad kommen
 oder mit dem Bus (Postauto) fahren.
Die Kinder können an Spielgeräten 
und am Bach mit Wasser spielen.
Es gibt Feuerstellen (Grill), 
Trinkwasser und ein WC.
Man kann kommen und gehen 
wann man möchte.
Jeder bringt sein Essen und Trinken 
(im Rucksack) selber mit.
Man muss sich nicht anmelden.


Wann:   
Samstag, 31. August 2019

    Verschiebedatum (wenn schlechtes Wetter)
    Samstag, 07. September 2019


Zeit:   
ab ca. 11 Uhr bis … ?


Wo:   
Feuerstelle Breiten, Willisau
    mit Kinderspielplatz, Grill, WC, Trinkwasser, Tische/Bänke


Wie:   
Wandern
Treffpunkt: 10.30 Uhr am Zehntenplatz
    entlang dem Fluss Enziwigger 
(ca. 3 km / 30 - 40 Min.) (Kinderwagen OK)

    Velo
dem Fluss Enziwigger entlang Richtung Hergiswil 
(ca. 3 km / ca. 10-15 Min

    Bus 272
Zehntenplatz ab 11.06 / 12.06 Uhr
Richtung Hergiswil bis Breiten


Mitnehmen:    
Essen und Getränke 
aus dem Rucksack (Picknick)
    Eventuell Badekleider oder Ersatzwäsche 
für die Kinder (Wasser!)


Kosten:
Keine Kosten
    (Das Bus-Ticket muss man selber bezahlen!)


Zurück nach Willisau:   
Wandern, Velo oder mit dem Bus
(14.40 / 15.40 / 16.40 Uhr)


Komm auch – mach mit! 


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Kleiderbörse



Eine erfolgreiche Kleiderbörse
Das 'wici' hat heute eine Kleiderbörse durchgeführt. 
Es wurden von verschiedenen Personen gute Kleider, die von ihnen nicht mehr getragen werden, zur Verfügung gestellt. Viele 'wici'-Gäste sind gekommen und haben sich gerne bedient. 
Die übrig gebliebenen Kleider werde nun in die Kleidersammlung der Caritas gegeben.

Herzlichen Dank allen, die zur erfolgreichen 
'wici'-Kleiderbörse beigetragen haben.



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Ein beeindruckendes Märchencafé


Ein beeindruckendes Märchencafé

«Fremde sein – Freunde werden» hiess das diesjährige Motto der kantonalen Asylwoche.
Willisau beteiligte sich daran mit einem internationalen Märchencafé. 



Organisiert wurde dieser Anlass von der «Integrationsgruppe Willisau». Sie bringt alle freiwilligen Integrationsprojekte (Frauentreff, Tandemgruppe, ′willisauer café international′) die Migrierten, die Stadt, die Schulen und die Kirchen an einen gemeinsamen Tisch, um gemeinsam Lösungen zu finden und Aktionen zu koordinieren.


Bereits am frühen Morgen verwandelten viele helfende Hände den Bürgersaal des Rathauses in ein wunderschönes Märchencafé. Tische und Trennwände aufstellen, Stühle verteilen, das Buffet einrichten, eintreffende schmackhafte Köstlichkeiten anrichten und letzte Absprachen für die Lesungen – es gab viel zu tun, damit ein märchenhafter Tag beginnen konnte.



Im Märchencafé konnte man sich während der ganzen Veranstaltung mit verschiedenen selbstgemachten Köstlichkeiten aus den Herkunftsländern der Migrantinnen und aus der Schweiz bedienen. Sambusa, Cantucci, Zopf, Gugelhopf, Nuss- und Pizzaschnecken, Süsses neben Pikantem, Überraschendes neben Vertrautem – die Auswahl war riesig. 



Zum Trinken gab es nebst selbst gemachtem Holunderblütensirup auch syrischen Anis-Tee, eritreischen Schwarztee mit Ingwer und marokkanischen Minzentee. Dazu faszinierten die eritreischen Frauen die Besucher einmal mehr mit ihrer traditionellen Kaffee-Zeremonie.



In der Märchenecke wurden während des ganzen Aktionstages immer wieder von Migrantinnen und Migranten ausgesuchte Märchen aus fernen Ländern in der Originalsprache und auch in Deutsch vorgetragen. Für manche Zugezogene war das gemeinsame Übersetzen der Geschichten zugleich eine willkommene Übung der deutschen Sprache. 




Die gelesenen Märchen aus Albanien, Eritrea, Italien, Philippinen, Russland/Ukraine, Serbien, Somalia, Syrien und Thailand können zum Teil HIER in beiden Sprachen herunterladen werden.




Auch eine gemütliche Kinderecke wurde eingerichtet. Darin konnten die Kleinen nebst dem Zuhören auch noch in tollen Bilderbüchern schmökern, die grosszügigerweise von der Regionalbibliothek zur Verfügung gestellt wurden. 





Das Märchencafé war ein grosser Erfolg. Von Beginn an bis am Schluss war es sehr gut besucht. Die Besucher verpflegten sich köstlich und unterhielten sich angeregt. Einheimische und Zugezogenen, Bekannte und Fremde – ein buntes Gemisch aus weltoffenen Menschen. Nach jeder Märchen-Lesung gab es von den vielen interessierten Zuhörern kräftigen Applaus und manche Migrantin bekam bewundernde Komplimente für ihre schöne Kleidung. Herzlichen Dank allen Besuchern, denn ohne sie, könnten solche Integrationsveranstaltungen nicht stattfinden.



Ein ganz grosses Lob geht an die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer. Ohne deren grosses Engagement, ohne die unzähligen, ehrenamtlichen Stunden für die Vorbereitung und ohne die Bereitschaft etwas für die Integration in Willisau zu leisten, wäre so ein toller Anlass gar nicht möglich. Ganz herzlichen Dank allen, die zu diesem märchenhaften Erfolg beigetragen haben.






HIER kann man über 220 Bilder mit Impressionen aus dem Märchencafé ansehen und bei Bedarf herunterladen. (Wenn jemand auf den Bildern nicht erkannt werden möchte, beachte er den Hinweis HIER)
Herzlichen Dank an Monika, Geng, Ushma, Ruth und Reto, dass ihr uns eure Fotos zur Verfügung gestellt habt.
Das Organisationsteam der Integrationsgruppe Willisau



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Deutschkurse für fremdsprachige Erwachsene in Willisau


Veranstaltungs-Hinweis:

Deutschkurse 
für fremdsprachige Erwachsene
in Willisau bei Karin Leichtle

Ab 03. September 2019 werden zwei Deutschkurse im Sprachniveau A1 (Vorstufe 1 und Vorstufe 2) angeboten.
Die Kurse sollen helfen, sich im deutschsprachigen Alltag zurechtzufinden.
Beide Kurse finden wöchentlich an einem Dienstagabend mit zwei Lektionen statt.
Der Kurs kostet Fr. 196.- (14 Abende zu 2 Lektionen à 50 Minuten) + Kursbuch Fr. 25.00

Die neuen Kursangebote und Anmeldeformulare
liegen bei uns im 'wici' auf.
oder können HIER heruntergeladen werden.

Anmeldung
bis spätestens 19. August 2019

Anfragen richten Sie bitte an Karin Leichtle
per Mail: karin.leichtle@vwil.ch 
oder Telefon: 041 980 14 74

Bild von: geralt / Lizenz: CC0   / by: pixabay


Generelles zu den Deutschkurse in Willisau
In Willisau werden regelmässig Deutschkurse für Anfänger angeboten.
Die Anfängerkurse beginnen jeweils im September. Es werden in der Regel vier aufeinander aufbauende Kurse innerhalb von zwei Jahren angeboten.

Zielgruppe:
Die Kurse richten sich an Erwachsene, die das Niveau A1 erreichen möchten.

Ziel:
Sie können sich in einfachen Alltags- und Arbeitssituationen mündlich und schriftlich ausdrücken.

Inhalt:
Sie lernen, sich im deutschsprachigen Alltag zurechtzufinden. Sie erarbeiten den Wortschatz an lebensnahen Themen, verbunden mit einfachen grammatikalischen Strukturen. Es werden alle Sprachfertigkeiten geschult: Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben. Geübt werden einfache Dialoge aus dem täglichen Leben.

Kursniveau:
Es werden in Willisau folgende Kurse angeboten:
Kurs A1:

1. Deutsch für Anfänger - 
    Vorstufe 1 (A1/1) – Teil 1
    (ohne Vorkenntnisse)
    Beginn: September 

2. Deutsch für Anfänger - 
     Vorstufe 1 (A1/1)– Fortsetzung
     Beginn: Januar

3. Deutsch für Anfänger - 
     Vorstufe 2 (A1/2)– Teil 1
     Beginn: September 

4. Deutsch für Anfänger - 
     Vorstufe 2 (A1/2)– Fortsetzung
     Beginn: Januar

Jeder Kurs wird separat ausgeschrieben.

Unterrichtsfrequenz und Unterrichtszeiten:
Die Kurse finden wöchentlich an einem Dienstagabend statt. 
Ein Kursabend beinhaltet 
2 Lektionen à 50 Minuten. 
Vorstufe 1 von 18.15 Uhr bis 19.55 Uhr und 
Vorstufe 2 von 20.15 Uhr bis 21.55 Uhr.

Preis:
Die Gesamtkosten richten sich nach der Dauer des Kurses.
Die Kurse werden durch den Integrationskredit des Bundes (BFM) und den Kanton finanziell unterstützt.
Bitte informieren Sie sich HIER über den Preis auf dem aktuellen Kursangebot!

Die aktuellen Kursangebote von Karin Leichtle liegen auf im 
Foyer der Stadt Willisau,
Zehntenplatz 1, 6130 Willisau.
Öffnungszeiten: 
Mo. 08.00-11.30 / 13.30-18.00 Uhr
Di.-Fr. 08.00-11.30 /13.30-17.00 Uhr
oder 
im 'willisauer cafè international' 
im Pfarreiheim (Im Grund 3) 6130 Willisau
jeden Donnerstag von 14 - 16 Uhr.
oder
Können HIER heruntergeladen 
und ausdruckt werden 

Anfragen richten Sie bitte an:
Karin Leichtle, 
Schülen-Ennerhaus 2, 6130 Willisau
Tel.: 041 980 14 74

Bild von: 3Dman / Lizenz: CC0   / by: pixabay
 

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Voranzeige: Aktionswoche Asyl


Voranzeige:
Aktionswoche Asyl
in Willisau

Samstag, 22. Juni 2019
09:30 bis 16 Uhr
im Rathaus (Bürgersaal) Willisau

Geschichten und Märchen
aus aller Welt
in Originalsprache und deutscher Übersetzung

Kleine Köstlichkeiten und Getränke
aus verschiedenen Ländern 
im Märchen-Café

Kommen Sie auch - 
Machen Sie mit

Die Integrationsgruppe Willisau
freut sich über jeden Besuch
von Gross und Klein

Zum Vergrössern bitte Bild anklicken
oder HIER als PDF herunterladen




Gratulation

Das ′wici′-Volleyball-Team 

hat am Beachgaudi Willisau 
den tollen 4. Rang erreicht.


Ihr habt mit eurer attraktiven Spielweise und dem guten Zusammenspiel viele Zuschauer begeistert und manche Gegner verblüfft.
Es gab viele positive Rückmeldungen und ihr habt einiges zur Integration beigetragen.




Herzlichen Dank !


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Kulinarisch-kulturelle Wanderung




Kulinarisch-kulturelle Wanderung

Eine verbindende Gemeinsamkeit über alle Grenzen hinweg ist sicher das Essen. Trotz kultureller Unterschiede lieben wir doch alle eine schmackhafte Mahlzeit.
Gemeinsames Kochen und Essen bietet also eine hervorragende Möglichkeit um fremde Menschen und Kulturen näherzubringen und sich im kulinarischen Austausch kennenzulernen, Neues zu erfahren und seinen Horizont zu erweitern.

Darum war das 'wici' auch erfreut, als es vom Verein 'Aktion Kultur Willisau' (AKW) zu einer kulinarisch-kulturellen Wanderung durch die schöne Landschaft rund um Willisau eingeladen wurde.


Die Idee
Es wird eine gemeinsame Wanderung mit einem dreigängigen Abendessen auf verschiedenen Bauernhöfen geben. Die kulinarischen Köstlichkeiten aus drei Ländern werden von geflüchteten Frauen des 'wici' gekocht. Und zum Abschluss gibt es einen musikalischen Beitrag von einheimischen Künstlern.


Vom 'AKW' waren Michelle, Eva und Reha für die Organisation ihres Anlasses verantwortlich. Das 'wici' vermittelte die Geflüchteten und unterstützte bei der Koordination. Es beteiligten sich Frauen aus Somalia, Eritrea, Äthiopien und ein Ehepaar aus Syrien.


Die Vorbereitungen
Die Vorspeise übernahm Somalia.
Jaasmiin, Hani, AdrHanni, Hanan, Safia, Melyun bereiteten Sambusa (Teigtaschen) mit Gemüse und Fleisch in verschiedenen Varianten und Saucen vor.


Das Hauptgericht stammte aus Eritrea und Äthiopien.
Merhawit, Eden, Elsa und Fyori kochten das für beide Länder typisches Zigni (ähnlich einem Rinds-Gulasch) mit Injera (Fladenbrot), Süsskartoffeln und feinem Gemüse.


Das Dessert kam aus Syrien.
Baiaz und Jan backten Harrisa (ein himmlischer Zitronengriesskuchen) und Suar al set (oder Khatn Sidat) - ein feines Gebäck das auf Deutsch 'goldener Damenring' heisst.


Die Wanderung
Das Wetterglück war auf der Seite der Organisatorinnen. So konnte in der Käppelimatt am frühen Abend die pikante Vorspeise aus Somalia bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen genossen werden.




Die anschliessende Wanderung führte dann durch die schöne Natur des Luzerner Hinterlandes hinauf auf den Vorberg mit seiner beeindruckenden Aussicht.




Im Garten der Familie Brügger wurde zum feinen Hauptgang aus Eritrea und Äthiopien geladen. Das traditionelle Gericht wurde traditionell ohne Besteck gegessen.




Anschliessend wanderte man mit einem famoser Blick in die noch schneebedeckten Alpen zum Hof Studenhüsli. Was für eine wunderschöne Abendstimmung beim herrlichen Dessert aus Syrien auf dem Hof von Familie Müller.




Zum Abschluss des tollen Abends ging es nun in die Breiten. Besinnliche Lieder im Fackelschein bildeten den musikalischen Ausklang eines eindrücklichen Anlasses.




Ganz herzlichen Dank an Michelle, Eva und Reha vom AKW für die Organisation, den Geflüchteten vom 'wici' für die kulinarischen Erlebnisse, dem Duo für den musikalischen Abschluss, den Bauernhöfen für die Gastfreundschaft und allen Beteiligten und Teilnehmern, dass sie diesen grossartigen Anlass möglich gemacht haben.


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Veranstaltungs-Hinweis: Internationaler Frauentreff Willisau


Veranstaltungs-Hinweis:

Internationaler Frauentreff Willisau:
Am kommenden Donnerstag findet 
(nebst dem 'wici am Nachmittag) 
am Abend auch der nächste 
internationale Frauentreff Willisau statt!


Zu diesem Frauentreff-Abend schreibt Karin:

Am Donnerstag, 13. Juni ab 19.30 Uhr feiern wir unser Sommerfest „Bella Italia“ im Haus Zehntenplatz 2 in Willisau.
Luisa Barison zeigt uns Bilder aus ihrer Heimatstadt Padua in Italien. Norianna Crivellotto erklärt uns die italienische Lebensweise mit kühlen Sommerdrinks und verschiedenen Antipasti. Sie verrät uns auch, ob sie sich als Schweizerin oder als Italienierin fühlt, denn sie ist hier geboren. Und natürlich gibt es feine, selbstgemachte Pizza von Maria-Rosaria Sansalvatore.
Ein grosses Dankeschön geht an die drei Frauen mit italienischen Wurzeln für die Organisation von diesem Sommerfest!




(KL)

Die Aktion Kultur Willisau spannt mit dem 'wici' zusammen

'Aktion Kultur Willisau' 
'AKW' und 'wici'
'willisauer café international'
spannen für einen 
Event zusammen


Ein Spaziergang im Luzerner Hinterland? 
Kulinarische Vielfalt entdecken? 
Multikulturelle Begegnung erleben?

Aktion Kultur Willisau organisiert zusammen mit dem 'willisauer café international' am 
08. Juni 2019 
 ein kulinarisches Erlebnis in Willisau. 
Somalisches, eritreisches und syrisches Essen 
auf drei Bauernhöfen und 
zum Abschluss ein Konzert.

Schlemmen und Geniessen!


Anmeldung bis 31. Mai per E-Mail an:  
kuli.wanderung@aktionkulturwillisau.ch
(Anmeldung ist verbindlich)
Weitere Infos auf nachfolgendem Flyer
oder auf der Website von AKW:

Kommen Sie auch - 
Machen Sie mit
Erleben Sie die Verbindung von 
Willisauer Kultur und Willisauer Integration

Herzlichen Dank an Michelle, Eva und Rhea
für die tolle Idee und die Organisation 


Zum Vergrössern oder download 
bitte anklicken
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