locker - lustig - lässig

KOMM AUCH - MACH MIT

______________________

Auszug – Umzug – Einzug




Auszug – Umzug – Einzug

Die Vorbereitungen auf den Umzug in die neuen 'wici'-Räumlichkeiten in der Vorstadt 23 laufen auf Hochtouren.

Hinter diesem Haus, Vorstadt 23, sind die neuen
'wici'-Räumlichkeiten

Gemeinsam mit dem Blauring Willisau, mit dem wir die Räume teilen, wurde bereits kräftig geputzt, gebohrt und gezügelt.
Herzlichen Dank dem Blauringring für die tolle Zusammenarbeit.



Mit Farbe, Vorhängen und dem Mobiliar, das wir vom Pfarreiheim mitnehmen dürfen, wird in den nächsten zwei Wochen aus der ehemaligen Schreinerei Lustenberger ein gemütlicher Ort für unterhaltsame und informative Begegnungen über alle Landes-, Alters-, Konfessions- und Sprachgrenzen hinweg.


Vorgesehen ist, dass wir uns am
Donnerstag, 12. April 2018 ab 14 Uhr im Pfarreiheim-Saal ein letztes Mal zum Auszug und Abschied nehmen treffen.
Um ca. 14.30 Uhr beginnt der Umzug. Dann laufen wir gemeinsam durchs Städtli zum Einzug in unsere neuen Räumlichkeiten in der Vorstadt 23.

© Bild von: falco/Lizenz: CC0/by: pixabay  

Unser erstes 'willisauer café international' in den neuen Räumlichkeiten in der Vorstadt 23 starten wir mit einem
Eröffnungsfest
am Donnerstag 19. April 2018 
Es wird eritreischer Kaffee geröstet und zubereitet und dazu wird es traditionelles Gebäck aus den Herkunftsländern unserer Migrantinnen geben.

Wir freuen uns auf viele Besucher beim Umzug und am Eröffnungsfest und natürlich auch zukünftig auf zahlreiche spannende Begegnungen am neuen Ort, der uns von der Katholischen Kirchgemeinde unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden.
Ganz herzlichen Dank!

Das 'wici' in der Vorstadt 23 ist leicht zu finden.


®

Matura-Arbeit mit 'wici'-Beteiligung




Matura-Arbeit 
mit 'wici'-Beteiligung

Frau Kim da Motta realisierte im Rahmen ihrer Maturaarbeit an der Kantonsschule Willisau einen Kurzfilm zum Thema Flucht mit dem Titel:
«What If»

Der Film spielt in einer fiktionalen Schweiz im Kriegszustand, die zur Flucht Anlass gibt. Damit soll der Zuschauer in die Situation eines Flüchtlings versetzt werden, um sich mit dem Thema: «Was wäre, wenn wir plötzlich flüchten müssten?» auseinandersetzen.

Zur Vorbereitung des Drehbuchs führte Frau da Motta mit mehreren Flüchtlingen aus dem 'wici' Gespräche über ihre Flucht, ihre Erlebnisse und ihre Empfindungen. Frau da Motta schreibt zu diesen Gesprächen, dass die Interviews ihr einen sehr wichtigen Einblick in die Welt eines Flüchtlings gegeben habe.



Der daraus entstandene Film von
Kim da Motta: «What If»
kann auf HIER auf YouTube angesehen werden. 




® 

Wir haben neue Räume gefunden!



Wir haben 
neue Räume
gefunden!

Ab dem 1. April 2018
ist das 'wici' in der 
Vorstadt 23.
(zwischen Kantonalbank und Gasthaus Krone
in der ehemalige Schreinerei Lustenberger)


Ganz herzlichen Dank  
der Katholischen Kirchgemeinde Willisau
für das grosszügige, unentgeltliche Angebot

Alles weitere über den
Auszug - Umzug - Einzug
erfahrt ihr hier in den nächsten Wochen.


®

Wir suchen Hilfe


Wir brauchen Hilfe
Gesucht wird dringend eine einheimische
Betreuerin für unseren Kinderhort.  
(jeden Donnerstag 14-16 Uhr)
Spesenvergütung Fr 10.--/pro Std.
Bitte melden Sie sich im Café oder per Mail

 

Unsere alte Heimat - Das besondere Kochbuch




«Unsere alte Heimat»
Das besondere Kochbuch

 © Copyright by Selin Müller

Selin Müller hat im Rahmen ihrer Matura-Arbeit ein wunderschönes und informatives Kochbuch mit dem Titel 'Unsere alte Heimat' erschaffen.


 © Copyright by Selin Müller


Dabei hat sie intensiv mit einigen Gästen aus unserem 'wici'-Café zusammengearbeitet. Zusammen mit diesen Migrantinnen hat Selin deren Lieblingsgerichte aus ihrer alten Heimat gekocht und die Zubereitung dabei rezeptiert und mit schönen Fotos dokumentiert. Anschliessend wurde mit der Familie gemeinsam gegessen.


 © Copyright by Selin Müller


Selin Müller hat sich für ihre Matura-Arbeit nebst den kulinarischen Köstlichkeiten auch intensiv mit den Herkunftsländern unserer 'wici'-Gäste befasst. So informiert sie zwischen den vielfältigen Rezepten sehr eindrucksvoll über die wichtigsten Zusammenhänge und geschichtlichen Hintergründe der fünf aktuellen Krisenregionen Afghanistan, Eritrea, Iran, Somalia und Syrien. Damit wird rasch verständlicher, was die Menschen in diesen Ländern bewegt, ihre Heimat zu verlassen.


  © Copyright by Selin Müller


Mit exotischen Rezepten, einfachen Anleitungen zum Nachkochen, prächtigen Bildern und lesenswerten Informationen zeigt das beeindruckende Kochbuch von Selin Müller die spannende, andere Seite der Flüchtlingsthematik – nicht das Problematische und Beängstigende, sondern das Verbindende.
Denn Essen und Trinken sind existenziell und Gastfreundschaft kennt keine Grenzen. Der kulinarische Austausch ist auch ein kultureller Austausch und bietet so eine weitere Möglichkeit mit dem Fremden in Kontakt zu kommen.

Herzlichen Dank, Selin,
für diesen hervorragenden Beitrag 
zur Integration.

© Copyright by Selin Müller


Das Kochbuch «Unsere alte Heimat» 
von Selin Müller
kann HIER als Buch (64 Seiten) oder
als PDF (download) gekauft werden.

®


Der Wegweiser Kanton Luzern



Der Wegweiser Kanton Luzern

Der «Wegweiser Kanton Luzern. Gesundheit – Soziales – Arbeit» orientiert über die kantonalen und regionalen Angebote und Fachstellen des Gesundheits- und Sozialwesens sowie zu den Themen Arbeit und Sozialversicherungen.
Er orientiert über folgende Themen:

 Wegweiser in deutsch HIER downloaden     


Wegweiser in Tigrinya HIER downloaden   


Wegweiser in Arabisch HIER downloaden   


Diese drei Wegweiser gibt es 
im 'wici' auch zum Mitnehmen

Weitere Sprachen zum Downloaden:  
Englisch – Albanisch – Französisch – Italienisch – Polnisch – Portugisisch– Tamilisch – Spanisch  – Serb./Krotisch



®

Der Bund unterstützt die Flüchtlingsausbildung der Kantone



Die Arbeit ist der einfachste Weg
zu einer schnellen Integration.

Denn die Migranten kommen bei der Arbeit in einen regelmässigen und intensiven Kontakt mit der Bevölkerung. Sie lernen dabei unsere Werte kennen und am schnellsten die deutsche Alltags-Sprache.
Mit dem regen Kontakt zu den Einheimischen bauen auch wir Vorurteile und Missverständnisse ab. Damit wird dem Fremdenhass entgegengewirkt.

Doch damit die Flüchtlinge erfolgreich 
am Arbeitsmarkt teilnehmen können, 
braucht es eine gute Ausbildung.

Dafür sind die Kantone zuständig. Eine schwierige Aufgabe! Darum haben einige Kantone  eine sogenannte 'Vorlehre' eingeführt, um den Flüchtlingen den Einstieg in eine Berufslehre zu erleichtern. Der Bund will sich nun ab dem Sommer mit 13'000 Franken pro Praktikum daran beteiligen.

Denn wenn Flüchtlinge arbeiten, 
brauchen sie keine Sozialhilfe.
Im Gegenteil, sie bezahlen zukünftig sogar Steuern und davon profitieren alle!


In der Hauptausgabe der Tagesschau vom 9. Februar 2018 wurde in einem informativen Beitrag gezeigt, wie eine solche Ausbildung erfolgreich gestartet werden kann.
Es ist sehr zu hoffen, dass sich auch der Kanton Luzern daran beteiligt.

Den Bericht der Tagesschau 
können sie HIER ansehen.

Logo SRF 1
 © By Schweizer Radio und Fernsehen [Public domain], 
®

Fasnacht





Fasnacht


Die Fasnacht ist in diesen Tagen, zumindest hier in der Zentralschweiz, allgegenwärtig und viele haben das närrische Fieber bereits seit Geburt im Blut. Darum sind unsere Tische auch bereits seit Mitte Januar fasnächtlich geschmückt.


Bei unserer Flüchtlingen ist es hingegen anders. Ihnen ist dieser Brauch vollkommen fremd. Sie sind sich solche ausgelassenen Festlichkeiten vor der Fastenzeit – die übrigens in allen im Café vertretenen Religionen vorkommt – nicht gewohnt. Sogar im christlich-orthodoxen Eritrea gibt es keine Fastnacht ähnlichen Bräuche. Im Gegenteil, das Kostümieren und Maskieren ist, wie auch in den muslimischen Ländern, sogar verboten.

Danke Susanne für die fasnächtliche Deko

Darum haben wir auf vielfältige Weise versucht, ihnen unseren Fasnachts-Brauch näher zu bringen.
Bereits vor zwei Wochen haben wir im 'wici' gezeigt, wie man selber aus einfachen Materialien vom Haushalt, kostengünstige Fasnachtskostüme für die Kinder bastelt kann. Denn egal von wo sie auch kommen, am Schmutzigen Donnerstag freuen sich doch alle Kinder, verkleidet und geschminkt an der grossen Kinderfasnacht im Städtli teilzunehmen
.
Christine und Susanne haben kreative Bastel-Anleitungen 
und Beispiele für die Migrantinnen vorbereitet. 
Herzlichen Dank!

Auch wenn das bunte Treiben in der Hauptgasse gestern viele Mütter mit ihren Kindern ins Städtli zog, kamen dennoch fast durchschnittlich viele erwachsene Besucher ins 'wici'. Eine gute Gelegenheit, um im Café gemeinsam über den Fasnachtsbrauch, seine Entstehung, die Bedeutung und Regeln und die sprachlichen Besonderheiten zu sprechen. Denn, wenn man den Sinn versteht, versteht man auch das „komische“ Benehmen der Fasnächtler.

Für alle, die nicht dabei waren, gibt es hier eine kurze Zusammenfassung:

 HIER kann man das Blatt als PDF herunterladen.

®



An diesem Donnerstag im 'wici'…




Am Donnerstag im 'wici':
Nicht verpassen!

14.45 Uhr:
Fastnachtskostüme 
für Kinder
selber basteln

Christine und Reto zeigen Beispiele


15.15 Uhr
Sprechen wir über den
'wici'-Kinderhort
Creche
kolu mhlaw
دار الحضانة
bê pere
د وړکتون
مهد

Wie geht es weiter?
Wichtig für alle Mütter!


Komm auch!   –   Mach mit!

®

Wie weiter mit dem Kinderhort?



An alle Mütter:


Wie weiter mit dem
 
'wici'-
Kinderhort

Creche
ዕቑር - 'ëq̈ur
ልደት
دار الحضانة
bê pere
د وړکتون
مهد
?

Wir sprechen darüber und
suchen nach Lösungen – am:
Donnerstag 25. Januar 2018
um 15 Uhr im wici-Café
Komm! – Mach mit!

Es ist wichtig!




®

Der Themenabend "Familienplanung"




Der 'wici'-Themenabend

Leider war der erste 'wici'-Themenabend vom letzten Montag, mit 15 Personen nicht so gut besucht, wie wir es erhofft hatten. Auch konnte das Zielpublikum nicht motiviert werden, daran teilzunehmen. Das ist sehr schade. Lag es am Zeitpunkt, war es Desinteresse oder war das Thema Familienplanung schuld?
Es ist sicher für viele Personen aus unseren Migrationsländern ein etwas heikles Thema. Sie sind oft nicht gewohnt, dass man offen und öffentlich über Verhütung spricht.


 Kommen noch mehr? Wir warten noch etwas



Trotzdem finden wir es wichtig,
darüber zu informieren.

Denn jeder sechste Asylsuchende in der Schweiz ist ein Baby. HIER im Tagesanzeiger können sie mehr darüber lesen.

Aber warum haben Flüchtlingsfrauen kurz nach ihrer Ankunft in unserem Land oft ein Baby?
Ein Grund dafür mag sein, dass viele Flüchtlinge hoffen, mit einem Neugeborenen in der Schweiz bessere Chancen auf Asyl zu haben. Doch diese Annahme ist falsch!

Man hat nicht bessere Chancen,
wenn man schwanger ist oder bereits Kinder hat.

Auch werden hier geborene Kinder, im Gegensatz zu den USA, nicht nach einigen Jahren oder bei Volljährigkeit  automatisch Schweizer.
Im Gegenteil, eine gute Integration mit Kindern ist bedeutend schwieriger. Man hat Probleme Sprachkurse zu besuchen, es ist schwieriger eine Arbeit oder eine Wohnung zu finden und oft gibt es auch finanzielle Schwierigkeiten.

Damit nicht zu früh, zu nahe aufeinander oder zu oft Kinder kommen, braucht es eine Familienplanung. Familienplanung heisst, dass man gemeinsam Kinder plant.
Jeder hat das Recht zu bestimmen, 
wann und wie viele Kinder er will.

Das ist ein Menschenrecht und wichtig für die Gesundheit der Frau, der Kinder und zur Verringerung der Kindersterblichkeit.
Idealerweise sollte man mindestens 18 Jahre alt sein und eine Ausbildung abgeschlossen haben, bis man ein Kind bekommt. Auch ist es wichtig, dass man nach einer Geburt 2 Jahre wartet, bevor man wieder schwanger wird.

Für eine Familienplanung braucht es Verhütung.

Die Verhütung ist eine Aufgabe von beiden, 
der Frau und dem Mann. 

Es stehen viele Verhütungsmittel zur Auswahl.
Einige sind effektiver und sicherer als andere.
Andere sind einfacher in der Anwendung, dafür weniger sicher.
Man muss sich beraten lassen, welche Methode am besten zu einem passt.

Wie man eine Familie plant und welche Verhütungsmittel es gibt, das hat uns Mussie Ghebremedhin am Themenabend gezeigt. Yohana Stalder hat seinen Vortrag auf Deutsch übersetzt.



Hier eine Zusammenfassung 
der wichtigsten Verhütungs-Methoden:

Achtung: 
Diese Hinweise sind nicht von einer Fachperson!

Genaue Informationen immer
bei einem Arzt oder Apotheker fragen



Die Pille (The pill)
Die Pille ist eine Tablette mit Hormonen, 
die jeden Tag eingenommen wird.

- Sie verhindert die Freisetzung eines Eies und/oder blockiert die Spermien.
- Es gibt verschiedene Arten Pillen. Lassen Sie sich vom Arzt beraten!
- Die Pille kann man 6 Monate nach der Geburt nehmen (Nicht während dem Stillen) 
- Die Mini-Pille kann man nach 6 Wochen (auch während dem Stillen) nehmen
- Sie ist sehr sicher (99 %), wenn man jeden Tag eine Pille nimmt!
- Bei starkem/wiederholtem Durchfall oder beim Erbrechen, besteht das Risiko einer ungeplanten Schwangerschaft.
- Die Frau hat weniger monatliche Blutungen und Krämpfe
- Manche Frauen haben Magenverstimmungen oder leichte Kopfschmerzen, die nach den ersten Monaten verschwinden.
- Sie ist kein Schutz gegen Geschlechtskrankheiten (Infektionen) oder HIV / AIDS Verwenden Sie Kondome, wenn Sie die Pille vergessen haben und wenn Sie Schutz vor Infektionen (STI) oder HIV / AIDS benötigen.
- Achten Sie darauf, dass Sie immer (vor Feiertagen oder Ferien) genügend Tabletten haben.
- Für die Pille geht man zum Arzt, er berät und gibt ein Rezept für die Apotheke.
© Bild von: AnqaLizenz: CC0 / by: pixabay



Hormonplaster (Verhütungspflaster) 
(contraceptive patch)
Das Verhütungspflaster wirkt ähnlich wie die Pille. 
Es wird auf die Haut geklebt

- Das Pflaster verhindert die Freisetzung eines Eies und blockiert die Spermien. 
- Das Hormon-Pflaster kann man 6 Monate nach der Geburt anwenden (Nicht während dem Stillen) 
- Das Pflaster sind bis zu 5 x 5 cm gross.
- Es wird von der Frau selber auf die Haut (Bauch, Gesäss, Oberkörper) geklebt. 
- Während 21 Tagen wird es alle 7 Tage (3 x pro Monat) gewechselt Anwendungs-Pause: 7 Tage 
- Duschen, Baden, Sport etc. ist auch mit dem Pflaster problemlos möglich 
- Das Pflaster ist sehr sicher (99 %), wenn es immer getragen wird! (tägliche Kontrolle)
- Es soll weniger Nebenwirkungen als die Pille haben.
- Wirkt auch bei starkem/wiederholtem Durchfall oder beim Erbrechen 
- Das Pflaster ist kein Schutz gegen Geschlechtskrankheiten (Infektionen) oder HIV / AIDS. Verwenden Sie Kondome, wenn Sie den Pflasterwechsel vergessen haben und wenn Sie Schutz vor Infektionen (STI) oder HIV / AIDS benötigen.
- Achten Sie darauf, dass Sie immer (vor Feiertagen oder Ferien) genügend Vorrat haben.
- Für das Verhütungspflaster geht man zum Arzt, er berät und gibt ein Rezept für die Apotheke.



© Bild von: OpenClipart-Vectors (bearbeitet) / Lizenz: CC0 / by: pixabay


Vaginalring (vaginal contraceptive ring)
Der Vaginalring wirkt ähnlich wie die Pille.
Er wird tief in der Scheide eingesetzt


- Der Ring verhindert die Freisetzung eines Eies und blockiert die Spermien.
- Der Ring ist aus weichem Kunststoff und wird von der Frau selber tief in der Vagina platziert
- Der Ring wird während 3 Wochen getragen, dann folgt eine Pause von sieben Tagen.
- Den Vaginalring kann man 6 Monate nach der Geburt anwenden (Nicht während dem Stillen)
- Der Ring ist sehr sicher (99 %), wenn er richtig getragen wird!
- Es sollen weniger Nebenwirkungen als bei der Pille auftreten
- Wirkt auch bei starkem/wiederholtem Durchfall oder beim Erbrechen
- Der Vaginalring ist kein Schutz gegen Geschlechtskrankheiten (Infektionen) oder HIV / AIDS. Verwenden Sie Kondome, wenn Sie Schutz vor Infektionen (STI) oder HIV / AIDS benötigen.
- Achten Sie darauf, dass Sie immer (vor Feiertagen oder Ferien) genügend Vorrat haben.
- Für den Vaginalring geht man zum Arzt, er berät und gibt ein Rezept für die Apotheke.

  Symbolbild
© Bild von: Clker-Free-Vector-Images  (bearbeitet) Lizenz: CC0 / by: pixabay



 Spritze (Injection)
Die Hormon-Injektion wird vom Arzt gespritzt.

- Sie verhindert die Freisetzung des Eies.
- Es gibt eine 2 Monate-Spritze (NET-EN) oder eine 3 Monate-Spritze (DMPA). Lassen Sie sich vom Arzt beraten.
- Die Spritze bekommt man 6 Wochen nach der Geburt (auch während dem Stillen)
- Sie ist sehr sicher (99 %), wenn man die Injektion pünktlich bekommt!
- Unregelmäßige Blutung (Spotting) oder keine monatliche Blutung
- Nach dem Absetzen der Injektionen kann es mehrere Monate dauern, bis man schwanger wird. Die Spritze verursacht keine Unfruchtbarkeit.
- Sie ist kein Schutz gegen Geschlechtskrankheiten (Infektionen) oder HIV / AIDS Verwenden Sie Kondome, wenn Sie den Termin für die Spritze verpasst haben und wenn Sie Schutz vor Infektionen (STI) oder HIV / AIDS benötigen.
- Achten Sie darauf, dass Sie den Arzttermin für die Spritze immer frühzeitig abmachen.
- Für die Spritze geht man zum Arzt, er berät und macht die Injektion.

© Copyright Bild-Autor:  qimono  
Lizenz: CC0 / by pixabay



Kondom (für den Mann) (Male condom)
Das Kondom (Präservativ) ist eine dünne Gummihülle 
für den erigierten Penis.

- Sie verhindert, dass die Spermien in die Vagina gelangen. (Barriere)
- Man kann es beim ersten Sexualverkehr nach der Geburt (auch während dem Stillen) verwenden.
- Das Kondom ist ziemlich sicher (88-98 %), bei perfekter Anwendung!
- Es gibt verschiedene Grössen und Sorten. –WICHTIG: Die richtige Grösse verwenden!
- Auf das Gütesiegel (ok oder CE-Kennzeichen) achten! 
Die beiden Gütesiegel
 - Ziehen Sie vor jedem Sexakt ein neues Kondom über den erigierten Penis.
- Das Kondom nur einmal verwenden! Kondome im Müll, nicht im WC entsorgen.
- Bei richtigem Gebrauch ist das Kondom ein sehr guter Schutz gegen Infektionen (STI) und HIV / AIDS.
- Keine Nebenwirkungen. Es ist erwiesen, dass Kondome die Gefühle kaum
- Achten Sie darauf, dass Sie genügend Kondome bereit haben.
- Kondome kann man in der Apotheke, Drogerie oder im Warenhaus (Migros/Coop) kaufen
- Viele Informationen über die richtige Verwendung der Kondome (Präservative) finden Sie HIER

  © Copyright Bild-Autor: Bru-nO /
 Lizenz: CC0 / by: pixabay



Femidom (für die Frau) (Female condom)
Das Femidom ist das Kondom für Frauen. 
Es wird vor dem Geschlechtsverkehr 
in die Vagina eingeführt.

- Es verhindert, dass die Spermien in die Vagina gelangen. (Barriere)
- Man kann es beim ersten Sexualverkehr nach der Geburt (auch während dem Stillen) verwenden.
- Das Femidom ist relativ sicher (75-95 %), bei perfekter Anwendung!
- Führen Sie vor jedem Sexakt ein neues Femidom ein.
- Man muss ein Gleitmittel im Femidom oder auf dem Penis verwenden.
- Nicht Kondome und Femidome gleichzeitig verwenden!
- Das Femidom nur einmal verwenden! Im Müll entsorgen, nicht im WC!
- Bei richtigem Gebrauch ist das Femidom ein guter Schutz gegen Infektionen (STI) und HIV / AIDS.
- Keine Nebenwirkungen.
- Achten Sie darauf, dass Sie genügend Femidome bereit haben.
- Femidome kauft man in der Apotheke oder der Drogerie.
- Viele Informationen über die richtige Verwendung der Femidome finden Sie HIER

Préservatif féminin

  © Copyright Bild-Autor: Ceridwen (Own work)  



Implantat (implant)
Das Implantat (kleines Hormon-Stäbchen) wird an der Innenseite des Oberarms unter die Haut eingesetzt.

- Die Hormone verhindern die Freisetzung eines Eies und blockieren die Spermien.
- Das Implantat bekommt man 6 Wochen nach der Geburt (auch während dem Stillen)
- Das Implantat ist sehr sicher (99 %) und wirkt für 3 Jahre
-
Der Arzt setzt das Kunststoffstäbchen unter örtlicher Betäubung für 3 Jahre schmerzfrei ein.
- Die Gesamtkosten sind etwa gleich hoch wie bei der Pille, während drei Jahren
-
Unregelmässige und unterschiedlich starke oder keine monatlichen Blutungen sind häufig
- Das Implantat ist kein Schutz gegen Geschlechtskrankheiten (Infektionen) oder HIV / AIDS Verwenden Sie Kondome, wenn Sie Schutz vor Infektionen (STI) oder HIV / AIDS benötigen.
- Das Implantat wird vom Hausarzt eingesetzt.

Symbolbild (eigens Werk)



Die Spirale (Intrauterinpessar) IUP/IUS 
 (Intra Uterine Device (IUD))
Eine Kunststoffspirale mit Kupfer wird 
direkt in die Gebärmutter eingesetzt.

- Die Spirale verhindert auf mehrere Arten eine ungewollte Schwangerschaft.
- Die Spirale ist sehr sicher (99 %) und wirkt für 3 bis 5 Jahre
- Eine Intrauterinspirale bekommt 6 - 12 Wochen nach einer Geburt (auch während der Stillzeit).
- Die Spirale kann als hormonfreie Verhütung eingesetzt werden.
- Es kann zu verstärkten, verlängerten und schmerzhafteren Monats-Blutungen kommen.
- Bei der Spirale muss man nicht an Verhütung denken, kann nichts falsch machen oder vergessen.
- Die Spirale ist kein Schutz gegen Geschlechtskrankheiten (Infektionen) oder HIV / AIDS Verwenden Sie Kondome, wenn Sie Schutz vor Infektionen (STI) oder HIV / AIDS benötigen.
- Die Gesamtkosten der Spirale sind höher (teurer) als bei der Pille.
- Die Spirale wird von einem Gynäkologen eingesetzt.

Mirena IUD
© Copyright Bild-Autor: Sarahmirk (Own work)  



Notfallverhütung ('Pille danach') 
(Emergency contraceptive pills)
Sie verhindert eine Schwangerschaft, 
indem sie den Eisprung aufhält und 
ihn auf einen späteren Zeitpunkt verschiebt. 

- Sie sollte am besten innerhalb von 12 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Es gibt auch 'Pillen danach', die bis zu 3 Tagen danach wirken.
- Lassen Sie sich (besonders während dem Stillen!) in der Apotheke beraten!
- Die 'Pille danach' ist eine Methode für den Notfall, sie sollte nicht als Verhütungsmittel eingesetzt werden.
- Die 'Pille danach' kann man ohne Rezept in der Apotheke kaufen



Sterilisation beim Mann / bei der Frau 
(Vasektomie / Female sterilization)
Die Sterilisation ist eine operative Methode 
der Verhütung die beim Mann und 
der Frau möglich ist. 
Beim Mann ist sie wesentlich leichter und 
risikoärmer durchzuführen, als bei der Frau. 
In der Regel kann sie nicht mehr 
rückgängig gemacht werden.
 
- bei der Sterilisation werden die beiden Samenleiter beim Mann durchtrennt oder die Eileiter bei der Frau verschlossen.
- Das Sterilisation ist sehr sicher (99 %) und bedeutet den endgültigen Verzicht auf (weitere) leibliche Kinder.
- Die Sterilisation ist kein Schutz gegen Geschlechtskrankheiten (Infektionen) oder HIV / AIDS Verwenden Sie Kondome, wenn Sie Schutz vor Infektionen (STI) oder HIV / AIDS benötigen.
- Die Sterilisation wird in einem Spital durchgeführt. Lassen Sie sich vom Arzt beraten!

⚯ ⚯ ⚯

Die in vielen Migrationsländern üblichen
- Stillen-Methode  
(Lactational Amenorrhea Method (LAM)  
Breastfeeding method)
- Kalendertage-Methode
 (Standard Days Method) 
 Using calendar or Cycle Beads)
- Rückzug-Methode 
(Withdrawal)
- Temperatur-Methode 
(Temperature method)
… und weitere natürliche Methoden
können hier nicht beschrieben werden.

Achtung: 
Diese Hinweise sind nicht 
von einer Fachperson!

Lassen sie sich immer von Fachpersonen
(z. B. beim Arzt oder in der Apotheke) 
ausführlich beraten!




Diese Zusammenfassung über die Familienplanung, und die wichtigsten Informationen über Verhütung und Verhütungsmittel 
liegt in gedruckter Form (Deutsch) auch im 'wici' auf.

Wir suchen Personen, 
die diese Informationen 
in ihre Muttersprache übersetzen.



© Reto Danuser für willisauer café international
(bei einer Weiterverwendung bitte immer angeben)